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Nachricht vom 23.01.2019    

Ein Weihnachts-Kälbchen im Zoo Neuwied

Am 26. Dezember gab es Nachwuchs bei den Watussirindern im größten Zoo in Rheinland-Pfalz. Bereits wenige Stunden nach der Geburt konnte der junge Bulle stehen und laufen, wie es bei den meisten Huftieren üblich ist. Das Watussirind ist eine afrikanische Hausrind-Rasse und wurde aus Langhornrind und Zebu gekreuzt. Bei den Tutsi, einer sozialen Gruppe in Ostafrika, sind die Tiere ein Statussymbol und auch ein Zahlungsmittel. Ihr Wert steigt mit der Länge der Hörner, deren Spannweite über zwei Meter betragen kann.

Watussikalb. Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. Die Hörner dienen zur Verteidigung und sind innen hohl. Die auch Ankolerind genannten Tiere werden traditionell nicht geschlachtet, sondern hauptsächlich gemolken oder zur Ader gelassen. Vermischt mit Milch wird dann das Blut getrunken.

Im Zoo Neuwied leben derzeit drei weibliche und ein männliches Watussirind. Sie teilen sich ihre Außenanlage, die große Afrikawiese, mit den Straußen, Streifengnus, Wasserböcken und Sitatungas. An der Seite seiner Mutter lernt der junge Bulle nun den Rest der Herde und auch die anderen Tierarten kennen. Die typischen langen Hörner werden mit der Zeit wachsen und bis dahin kann man das Kälbchen bei seinen Erkundungsgängen auf der Afrikawiese beobachten. (PM)


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