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Nachricht vom 22.01.2019    

O’Bros aus München siegt beim SPH-Bandcontest in Montabaur

Was die beiden Macher des SPH-Bandcontest Robin Müller und Bernd Kopin anleierten, hat sich in den zehn Jahren seines Bestehens zu einem Selbstläufer entwickelt. So können die Organisatoren auch nach der dem zehnten Finale in der Stadthalle von Montabaur davon sprechen, dass „nach der Premiere, vor der Premiere ist“. Denn schon jetzt laufen die Anmeldungen für die elfte Auflage des SPH-Bandcontest.

Fotos: Klaus-Dieter Häring

Montabaur. Der SPH-Bandcontest, mit seinem jährlichen Finale in Montabaur, ist in der Musikszene eine feste Größe geworden. Angesprochen wird besonders die Förderung der Basis, Gruppen die sich auf einem Einsteiger-Niveau befinden. SPH-Manager Dennis Preuß kann sich bei der Durchführung in all den Jahren auf ein eingespieltes Team verlassen, dass die Organisation dieses internationalen Bandcontest unterstützt. So wie die zehnköpfige Jury, die aus den Kriterien Komposition/ Arrangements/ Songwriting, Musikalisches Können/ Zusammenspiel der Band und Auftreten/ Bühnenshow/ Präsentation den Sieger bei dieser Premiere ermitteln muss. Oder die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, die schon weit vor Beginn die vielen hundert Fans vor dem Eingang der Halle im Zaum halten mussten.

Doch es blieb alles friedlich und die vielen Fans aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich waren von Beginn an hellauf begeistert von den Gruppen auf der Bühne. Diese hatten im vergangenen Jahr sich in der Vorrunde, dem Stadtfinale, dem Regionalfinale und dem Halbfinale bis ins Finale „durchgekämpft“ und damit die Teilnahme am Finale erreicht, um dort an die Preise zu kommen, die in Form eines Förderungspaktes in Höhe von bis zu 500 Euro besteht. Eine Besonderheit gab es mit dem Auftritt einer französischen Band „Redstones“. „In Frankreich gibt es solch einen Contest für Nachwuchsbands nicht“ erzählt Dennis Preuß aus den Vorbereitungen zum Wettbewerb 2018. Da haben sich die Bandmitglieder von „Redstones“ sich eben mal über die deutsche Grenze gemacht und sich dort angemeldet und sich für das Finale qualifiziert.

Welche Bands waren da
Auf die Bühne in Montabaur schafften es dann „Road to you“ aus Dresden, „Kopp and Paste“ aus Berlin, „Gone with al Blastwave“ aus Senden, „Mad Era“ aus Waldkirchen, „O’Bros“ aus München, „Senti Metal“ aus Lauterecken, „Redstones“ aus Seltz in Frankreich, „Heartless day“ aus Furth im Wald, „Beyond Youniverse“ aus Köln, „Die netten Jungs von Nebenan“ aus Ratingen, „Etienne Eben Band“ aus Düsseldorf, „Blizz“ aus Hamburg und „Wolkenkratzer“ aus Wolfsburg.

Wer hat gewonnen
Alles Bands, die die ganze Bandbreite des guten Bandrocks von Metal bis hin zu Hip-Hop abdeckten und die sich dann auch der Bewertung durch das Publikum stellen mussten. Dies war dann auch ein guter Schachzug des Münchner Duos „O’Bros“, das schon vor Beginn der Veranstaltung die Richtung vorgab. „Wir wollen gewinnen“ war von Alex zu hören, der neben Maxi das Duo von „O’bros“ bildet. Um nun zu gewinnen, zogen die beiden alle Register. Neben hervorragendem modernem Hip-Hop, der dazu noch eine christliche Message beinhaltet, hatten sie eine große Fangemeinde dabei. Über 160 Fans machten sich mit Bussen und Privat-Pkw aus der bayerischen Hauptstadt auf den Weg in den Westerwald, um „O’bros“ ihre Wertungsstimme zu geben. Und es half. Denn „O’bros“ sollte am Ende mit 8,24 Jurypunkten und 18,9 Publikumspunkten am Ende den Sieg davontragen. Auf den Plätzen folgten „Senti Metal“ (6,5, 12,3) vor „Etienne Eben Band“ (8,3, 10,4). kdh



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