Werbung

Nachricht vom 18.01.2019    

Glaube, Perspektiven, Prioritäten

So ziemlich genau vor einem Jahr haben sich einige Stellschrauben des evangelischen Lebens im Westerwald verändert. Die ehemaligen Dekanate Bad Marienberg und Selters fusionierten zum Evangelischen Dekanat Westerwald, das heute 32 Kirchengemeinden umfasst. Zeit für das Leitungsgremium, den Dekanatssynodalvorstand (DSV), zurück zu schauen. Was lief gut im Startjahr? Was weniger gut? Und noch wichtiger: Was soll und kann die Zukunft für die evangelischen Christen im Westerwald bringen?

Der Dekanatssynodalvorstand des Evangelischen Dekanats Westerwald (v.l.) Pfr. Benjamin Schiwietz, Ute Flügel, Margit Limpert, Ulrike Haude, Pfrin. Swenja Müller, Präses Bernhard Nothdurft, Dr. Frank Griess, Pfr. Axel Elsenbast, Ricarda Schneider, Dieter Eller, Dekan Dr. Axel Wengenroth. Foto: Sabine Hammann-Gonschorek

Herborn/Westerwald Um sich diesen Fragen zu stellen, hat sich der DSV des Evangelischen Dekanats, der aus sechs Pfarrern und sieben weiteren Vertretern der Kirchengemeinden besteht, im Theologischen Seminar der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau im Herborner Schloss getroffen. Konkrete Schritte zu kritischen Themen entwickeln, Nachdenken über Zuständigkeiten, Methoden zur Lösung von Problemen zu diskutieren und das eigene Selbstverständnis als Leitungsgremium standen abseits vom Tagesgeschäft auf dem Programm.

„Wir arbeiten daran, das Dekanat als Dienstleiter für die evangelischen Kirchengemeinden stärker zu etablieren. Nachhaltigkeit, Transparenz und die Wahrung der Grundsätze unserer Vereinigungsvereinbarung sind uns dabei wichtig“, sagt Bernhard Nothdurft, Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstandes. Die Präambel der Vereinigungsvereinbarung bei der Fusion der beiden Dekanate ist mit dem Bibelwort „Du stellt meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31, Vers 9) überschrieben. Daraus soll nun ein Leitbild für die weitere Arbeit entstehen.



„Um Dekanat und Kirchengemeinden mehr zu vernetzen, wollen wir zukünftig unsere Arbeit auch unter ein gemeinsames Jahresthema stellen“, führt Nothdurft weiter aus. Dieses Vorhaben soll zum Beginn des kommenden Jahres erstmalig umgesetzt werden. Ein weiteres wichtiges Anliegen des Leitungsgremiums des Evangelischen Dekanats für die Zukunft: Die Stellungnahme zu gesellschaftspolitischen Themen. Dekan Dr. Axel Wengenroth will von Seiten des Dekanats ein starkes christliches Profil zeigen: „Wir müssen uns Gedanken dazu machen, was die evangelische Stimme des Westerwaldes aussagen soll. Und dazu gehört deutlicher und öfter Stellung zu beziehen zu politischen, gesellschaftlichen und religiösen Fragen.“ (shg)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

.: Neu bei Instagram :. => @kuriere_news

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Dieselpanne in Lahnstein: Mehrere Autos bleiben liegen

In der Nähe von Lahnstein kam es zu einer ungewöhnlichen Häufung von Autopannen. Die Ursache scheint ...

U17-Team der IGS Hamm auf Erfolgskurs

Die Schulmannschaft der IGS Hamm zeigt auch in diesem Schuljahr ihr Können. Nach einem erfolgreichen ...

Kulturhighlights im Dezember: Von Weihnachts-Comedy bis Metal-Konzert

Der Dezember in Rennerod bietet eine bunte Mischung aus kulturellen Veranstaltungen, die für jeden Geschmack ...

Verkehrsunfallflucht bei Mogendorf: Polizei sucht Zeugen

Am Freitagnachmittag kam es auf der L307 nahe Mogendorf zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. ...

Waldbreitbach im Lichtermeer: Christkind Selina eröffnet die Weihnachtssaison

Am Freitagabend, dem 28. November begrüßte Bürgermeisterin Monika Kukla die Besucher in Waldbreitbach ...

Nikolaus begeistert rund 100 Kinder bei Aktion der Versicherungsagentur Kisters

Rund 100 Kinder warteten in Hellenhahn-Schellenberg gespannt auf den Nikolaus. Die Versicherungsagentur ...

Weitere Artikel


Insolvenzen treffen auch Bürger im Westerwaldkreis

Für etliche Bürger aus dem Westerwaldkreis ist es ein böses Erwachen: Sie sind von der Insolvenz der ...

Der Gibbon ist das „Zootier des Jahres 2019“

Sie spielen neben Gorillas, Schimpansen & Co. in der Öffentlichkeit nur eine kleine Rolle, dabei sind ...

Eisiger Winter im Anmarsch: Zweistellige Minusgrade möglich

Im deutschen Flachland hat der Winter lange auf sich warten lassen. Jetzt kündigt er sich mit sinkenden ...

Nostalgie im Winterkleid im Historica-Gewölbe

Die Elzer Stubbemusiker, singen und spielen am 29. Januar im Historica-Gewölbe echte Volkslieder aus ...

Haftung der Freiwilligen Feuerwehr für Schäden bei einem Einsatz?

Haftet die Verbandsgemeinde als Träger der Freiwilligen Feuerwehr auf Schadensersatz für Schäden am Auto ...

Hochschullandschaft: IHK setzt auf Standort Koblenz

„Gerade mit Blick auf die Sicherstellung der Ausbildung von akademischen Fach- und Führungsnachwuchskräften ...

Werbung