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Nachricht vom 05.12.2018 - 11:22 Uhr    

"Westwood Dynamite" – Label für Wäller

Der Dialekt des Westerwaldes ist in vielen von uns stark verwurzelt. Wer jedoch glaubt, dass er etwas ist was eher die älteren Generationen von uns betrifft oder sogar vom Aussterben bedroht ist, täuscht sich. Denn selbst junge Menschen in der Region kultivieren die Sprache des Westerwaldes wieder stärker. Seit Ende 2017 kann man mit besonderer Kleidung und Accessoires seine Heimatverbundenheit nach außen tragen.

Foto: Westwood Dynamite

Borod. Florian Müller hat Westwood Dynamite ins Leben gerufen. Ein Label rund um das Thema Westerwald, das Landleben und alles was dazu gehört. Angefangen hat das Ganze mit einer Idee, welche entstand als der hauptberufliche Dentaltechniker auf dem Weg zum Familienbesuch in seine Heimat war. Er lebt schon eine Weile nicht mehr in der Region, denn sein Job hat ihn in das Hannoveraner Umland verschlagen.

„Ich hatte schon länger den Wunsch etwas Eigenes zu machen, meine Spur zu hinterlassen. Die Idee T-Shirts zu bedrucken ist zwar eigentlich ein alter Hut, aber weckte in mir im Zusammenhang mit den digitalen Möglichkeiten Interesse, die ersten Schritte in Richtung Eigenständigkeit zu gehen", sagt er. „Als ich überlegte mit welchen Motiven und Sprüchen ich starten möchte, fiel mir meine Heimat, der Westerwald ein".

Neben Westwood Dynamite gibt es übrigens das Modelabel „Moanet" und den Wäller-Shop. Doch als Konkurrenz sieht er die Kollegen aus der Region nicht. Mit seinem Konzept, der speziellen Art und den Ideen setzt er sich ab, schätzt aber auch die kreative Arbeit der Mitbewerber sehr. Das Konzept von Westwood Dynamite ist simpel: Die Sachen werden erst bedruckt wenn der Kunde bestellt. Somit spart er sich hohe Produktions- und Lagerkosten. Außerdem kann er immer wieder neue Ideen ausprobieren und schauen ob es seinen Kunden gefällt. Zurzeit gibt es Westwood Dynamite nur online. Das Geschäft ist so aufgebaut dass er es auch aus der Ferne betreiben kann. Ein lokaler Vertrieb mit einem Partner ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Interessanterweise spricht der ehemalige Boroder, geboren in Hachenburg, gar nicht so einen starken Wäller Dialekt. Er hat ihn sich mit der Zeit etwas abgewöhnt, denn er ist beruflich schon viel unterwegs gewesen und wohnt seit knapp zehn Jahren nicht mehr im Westerwald. Mit zwischenzeitlicher Abstinenz hat er seine Heimat neu entdeckt. „Ich finde, dass die Wäller einen ganz besonderen Humor haben, den ich in vielen anderen Regionen oft sehr vermisse", sagt er. „Das bringt mich immer wieder auf neue Ideen für die Sprüche". Außerdem schätzt er die Freundschaften sehr, die ihn mit seiner Heimat verbinden. Es zieht ihn aber auch gerne in die Natur, wo er sich dann zum Wandern und Abschalten zurückzieht, wenn er auf Heimatbesuch ist.

Viele Menschen konnte er bereits mit seinen Sprüchen und Motiven erreichen und begeistern. Sei es die Mädelsclique, der Männerstammtisch, Exil Wäller die ihre Heimatverbundenheit nach außen tragen wollen, Kirmesgänger, der Wäller Naturfreund oder einfach nur Menschen mit Humor. „Die Idee dahinter ist etwas zu kreieren, womit sich die Menschen aus der Region identifizieren können. Heimatgefühl und Zusammengehörigkeit mit Humor und Leichtigkeit zu verbinden ist meine Message. Denn egal wo wir herkommen und was wir tun - Am Ende zählt das Miteinander und dass wir Spaß am Leben haben" so seine Worte.

Auf Sonderwünsche geht der Exil-Westerwälder auch sehr gerne ein. Das sind die Aufträge die ihm sogar am meisten Spaß machen. Passen sie ins Konzept und werden im Shop übernommen, wird der Ideenbringer natürlich auch belohnt. Zu allen Anfragen kann man ihn über das Kontaktformular in seinem Shop kontaktieren. Mit dem zehn Prozent Rabattcode „WW-Kurier" können die Leser des WW-Kuriers sich von seinen tollen Sachen überzeugen unter: www.westwood-dynamite.de. (PM)

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