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Nachricht vom 28.11.2018    

Landesverdienstorden für Dirk Hennig aus Unnau

„Es macht mich stolz, dass es unzählige Menschen in unserem Land gibt, die Verantwortung für unsere Gesellschaft und unser Gemeinwesen übernehmen. Alle Ordensträgerinnen und -träger arbeiten gemeinsam daran, den Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz zu stärken und sind maßgeblich daran beteiligt, dass unser Land so lebens- und liebenswert ist und bleibt. Das beeindruckt und berührt mich und dafür danke ich Ihnen heute", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Verleihung des Landesverdienstordens in der Staatskanzlei. Er wird seit 1982 vergeben, um außergewöhnliches Engagement und hohe Verdienste Einzelner für das Gemeinwohl zu ehren und ist die höchste Form der Anerkennung, die seitens des Landes ausgesprochen wird.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit den Ordensträgern 2018. Foto: Staatskanzlei Mainz

Unnau/Mainz. 2018 sei ein besonderes Jahr, blickte die Ministerpräsidentin bei der Verleihung zurück. Historisch jährte sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal, ebenso feierte man das Jubiläum zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland. Zudem sei das Klima extrem: Momentan durch Niedrigwasser nach dem heißen und langen Sommer, im Frühjahr durch Unwetter und Hochwasser. „Wir leben in Zeiten des Umbruchs. Auch der Ton in gesellschaftlichen oder öffentlichen Debatten ist rauer geworden. Es kann das Gefühl entstehen, dass Menschen einander nicht mehr verstehen, dass es an Bereitschaft mangelt, aufeinander zuzugehen, sich füreinander einzusetzen. Doch ich bin oft im Land unterwegs und viele Begegnungen schenken mir Mut und Zuversicht ", so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Überall in Rheinland-Pfalz gebe es Menschen, die das Gemeinsame suchten und stärkten. „Wir sind das Land des Zusammenhalts und dafür sind die heute Ausgezeichneten tolle Beispiele."

Ordensträger Dirk Hennig aus Unnau

Dirk Hennig ist Leiter der zentralen Stelle „Freiwilliges Ökologisches Jahr Rheinland-Pfalz" und bringt sich mit großem Engagement auch ehrenamtlich für die Ökologischen Freiwilligendienste ein. Bereits als Jugendlicher hat er sich im Rahmen einer evangelischen Jugendgruppe und mit den Pfadfindern ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert. Ein besonderer Fokus lag hier in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen aus finanzschwachen Milieus. Während seines Studiums der Forstwissenschaften legte er den Schwerpunkt auf das Thema Waldpädagogik und war später auch freiberuflich in der Umweltbildung aktiv. Heute entwickelt er als Leiter der zentralen Stelle Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) Rheinland-Pfalz zahlreiche pädagogische Projekte, die als Vorbild in den anderen Bundesländern gelten. So auch das neue Projekt „FÖJ für Geflüchtete", mit dem Rheinland-Pfalz im Bereich der ökologischen Freiwilligendienste eine Vorreiterrolle in Deutschland einnahm.



Derzeit arbeitet Dirk Hennig im Rahmen der Kampagne „FÖJ für alle" an einer Konzeption für ein FÖJ-Angebot für Menschen mit Behinderung. Auch ehrenamtlich bringt er sich in außerordentlicher Weise für die Weiterentwicklung des FÖJ ein: So ist er Mitbegründer des Bundesarbeitskreises FÖJ zur Vernetzung der FÖJ-Träger in Deutschland, arbeitet an der Weiterentwicklung des FÖJ-Sprechersystems und baut ein Ehemaligen-Netzwerk in Rheinland-Pfalz auf. Auch als Mitglied im Beirat der evangelischen Landjugend-Akademie bringt er seine Erfahrungen aus der Umweltpädagogik und dem FÖJ ein. Dirk Hennig ist ferner Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Ökologische Freiwilligendienste (FÖF e.V.), politischer Sprecher der FÖJ-Träger in Deutschland sowie Sprecher der Zentralstelle des ökologischen Bundesfreiwilligendienstes (ÖBFD) im FÖF e.V. (PM)


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