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Nachricht vom 04.11.2018    

Sanara – Die Gesundheitsmesse in Ransbach-Baumbach bot Information für Jedermann

VIDEO | Auf Initiative von Bürgermeister Michael Merz organisierten Tom Moog und Bernhard Freisberg mit fachkundiger Unterstützung durch Ulrike Freisberg die erste Gesundheitsmesse in Ransbach-Baumbach. Zwei Tage lang hatten die Besucher Gelegenheit, sich umfassend über Vorsorge, Gesundheitsförderung, Pflege und Versorgung zu informieren. Das Konzept wurde von Menschen aller Altersklassen zustimmend angenommen.

Fotos: Helmi Tischler-Venter
Video: Wolfgang Tischler

Ransbach-Baumbach. Das Thema Gesundheit betrifft alle Menschen. Jeder möchte gesund und fit sein und möglichst gesund alt werden. Vorbeugend kann man einiges tun, und was im Fall von Krankheit und Pflegebedürftigkeit getan werden kann, darüber informierten 43 Aussteller an Messeständen und in Fachvorträgen.

Im Alltag sind Bewegung, Entspannung und zuträgliches Essen prophylaktische Maßnahmen. Wie das umsetzbar ist, wurde anschaulich demonstriert mit hochwertigen Küchengeräten, Sportangebot und Massagen. Rückenschonend und für Staub- oder Tierhaar-Allergiker geeignete intensiv reinigende Haushaltsgeräte wurden vorgeführt. Die heilende Wirkung großer Klangschalen konnte ebenso am eigenen Leib ausprobiert werden wie die Wohltat einer Handmassage oder der veränderte Geschmack speziell gefilterten Leitungswassers.

Neuheiten wie Akku-Hörgeräte in Brillenbügelform, Badewannenlifter, Hausnotrufanlagen oder Sessel mit Aufstehhilfe wurden vorgeführt. Bequemschuhe und orthopädische Einlagen sind ebenso alltägliche Lebenshilfen wie Brillen, Hörgeräte und Stützstrümpfe.

Besondere Aktionen wie „Singende Krankenhäuser“ wurden vorgestellt, WEKISS, die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, Stiftung Scheuern oder Body Scan Effektkosmetik. Etwas Esoterik war dabei Hilfe gegen Sucht und Burn-out sowie Homöopathie.



Im Außenbereich standen Lastwagen der Bundeswehr, denn dort hatte das Sanitätsregiment 2 „Westerwald“ Rennerod eine Rettungsstation aufgebaut, wie sie in Einsatzgebieten die allgemein- und notfallmäßige Erstversorgung sicherstellt. Die Messebesucher hatten die eindrucksvolle Gelegenheit, durch ein Zelt mit Feldbetten in den voll eingerichteten Schockraum-Container zu gehen.

Die meisten Stände boten grundlegende Informationen wie das Pflegecenter Mittelrhein, das landesweit arbeitende EVIM mit Stützpunkt in Westerburg und die AOK und DAK über Alltagshilfen, Reha-Technik, Versorgung im Haus, in der Klinik und im Pflegeheim. Das war nicht nur für ältere Besucher hilfreich sondern auch für Menschen, deren Eltern Betreuungsbedarf haben.

Die sehr gut besuchten Vorträge behandelten verschiedene Aspekte: „Schlank und gesund“, „Die Kraft der Hypnose“, „Panchakarma“, „Rheuma und Arthrose“. „Lachyoga“ und „Gesichtslesen – Persönlichkeit im Gesicht erkennen“ sind eine kleine Auswahl.

Gesundheitsbewusstsein ist keine Frage des Alters. Aussteller und Besucher waren von der Messe sehr angetan, die Anbieter wünschen sich aufgrund der starken Resonanz eine jährliche Wiederholung. htv


Wir haben ein Video der Gesundheitsmesse gedreht


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