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Nachricht vom 20.10.2018    

Anlieger reden mit: Montabaurer Bahnhofstraße wird neu gestaltet

In Montabaur soll die Bahnhofstraße erneuert werden. Dazu lädt die Stadt zu einer Anliegerversammlung. Der Stadtrat hat beschlossen, dazu einen Planungswettbewerb auszuloben, um ein geeignetes Fachbüro zu finden und viele Anregungen für die Neugestaltung zu bekommen. Das Wettbewerbsverfahren sowie weitere Schritte stellt Gregor Bäumle von Bäumle Architekten und Stadtplaner aus Darmstadt vor.

Die Bahnhofstraße in Montabaur soll saniert und neu gestaltet werden. In einer öffentlichen Anliegerversammlung wird das Projekt vorgestellt. (Foto: Stadt/Verbandsgemeinde Montabaur)

Montabaur. Die Bahnhofstraße in Montabaur ist von zentraler Bedeutung: Sie verbindet ICE-Bahnhof und Aubachviertel mit der Innenstadt und ist zudem wichtiger Bestandteil der Hauptverkehrsachse. Fußgänger, Radfahrer, Autos, Busse und LKW nutzen sie, zahlreiche Geschäfte und Dienstleister sowie Wohnhäuser säumen die Straße. Allerdings ist sie baulich in einem schlechten Zustand und auch ihr optisches Erscheinungsbild lässt zu wünschen übrig. Im Rahmen der Stadtsanierung sollen die Straße und der darunter verlaufende Stadtbach saniert und der gesamte Straßenzug vom Alten Bahnhof bis zum Kleinen Markt einheitlich und ansprechend gestaltet werden. Unterschiedliche Funktionen, vielfältige Anforderungen und Wünsche müssen bei diesem komplexen Bauvorhaben unter einen Hut gebracht werden.

Planungswettbewerb beschlossen
Der Stadtrat hat beschlossen, dazu einen Planungswettbewerb auszuloben, um ein geeignetes Fachbüro zu finden und viele Anregungen für die Neugestaltung zu bekommen. Das Wettbewerbsverfahren sowie weitere Schritte stellt Gregor Bäumle von Bäumle Architekten und Stadtplaner aus Darmstadt in einer öffentlichen Anliegerversammlung vor. Dazu lädt Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland nicht nur die Anlieger, sondern ausdrücklich auch alle interessierten Bürger ein, eben weil die Bahnhofstraße von zentraler Bedeutung für die ganze Stadt ist. Bei der Versammlung sollen auch zwei Vertreter der Anlieger und Gewerbebetriebe bestimmt werden, die beim Wettbewerb die Jury als Experten beraten. Die öffentliche Anliegerversammlung findet am Montag, den 29. Oktober, um 18 Uhr in der Stadthalle Haus Mons Tabor statt.




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Die Experten in der Jury: Anlieger gefragt
Für den bevorstehenden Planungswettbewerb für die Neugestaltung der Bahnhofstraße muss eine Jury gegründet werden. Diese hat die Aufgabe, die Unterlagen für die Auslobung des Wettbewerbs zu erarbeiten und anschließend aus allen eingereichten Entwürfen den Gewinner zu ermitteln. Der Jury werden 13 Personen angehören, die der Stadtrat zum Preisrichter bestimmt. Den Preisrichtern stehen zudem Sachverständige zur Seite, die unter anderem aus Mitarbeitern der Verwaltungen bestehen. Hinzu kommen zwei Experten, die die Interessen und Perspektiven der Hauseigentümer und Gewerbetreibenden in der Bahnhofstraße in die Jury einbringen und dort beratend tätig sind. Diese beiden Experten – ein Hauseigentümer und ein Gewerbetreibender – sollen im Rahmen der Anliegerversammlung per Los ermittelt werden. Wer Interesse an dieser Aufgabe hat, kann vor oder während der Veranstaltung einen entsprechenden Zettel ausfüllen, der dann in die Lostrommel kommt. Es werden die beiden Experten sowie jeweils ein Stellvertreter ausgelost.

Termine vormerken
Interessenten sollten sich bereits jetzt wichtige Termine für die Jury-arbeit vormerken (10. Januar 2019: Preisrichtervorbesprechung; 21. März: Kolloquium und Vorbesprechung Preisgericht; 24/25. Juni: Preisgerichtssitzung). Für die Tätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung gewährt. Details hierzu werden in der Anliegerversammlung erklärt.

►►► Fragen zum Verfahren beantwortet Projektleiter Stefan Baumgarten von der Verbandsgemeindeverwaltung (Tel. 02602-126193; E-Mail: sbaumgarten@montabaur.de). (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
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