Werbung

Nachricht vom 09.10.2018    

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Gudrun Franz-Greis, Vorsitzende der Landfrauen, und Beate Ullwer, Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises, trafen sich aus Anlass des Internationalen Tags der Frauen in ländlichen Gebieten jüngst zum Gespräch und stellten Forderungen zusammen. Beide appellieren an die Westerwälderinnen, sich stärker in die Kommunalpolitik einzubringen, denn eine aktive Beteiligung von Frauen in Gremien und Ausschüssen sei unabdingbar und trage dazu bei, für alle Bürgerinnen und Bürger lebenswerte Bedingungen zu erhalten und zu schaffen.

Beate Ullwer, Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises (links) und Gudrun Franz-Greis, Vorsitzende des Landfrauenverbands Westerwald. (Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung)

Montabaur/Kreisgebiet. Gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem Land und der Stadt ist ein vordringliches Thema, das den Landfrauenverband Westerwald und die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises in besonderer Weise umtreibt. So trafen sich Gudrun Franz-Greis, Vorsitzende der Landfrauen, und Beate Ullwer, Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises, aus Anlass des Internationalen Tags der Frauen in ländlichen Gebieten jüngst zum Gespräch und stellten ihre Forderungen zusammen. Dazu gehören: Schaffung neuer Erwerbsmöglichkeiten abseits von niedrig bezahlten Teilzeitstellen, schnelles Internet um unter anderem Online-Sprechstunden von Ärzten wahrnehmen zu können, gemeindeübergreifende Kooperationen und bedarfsgerechte Konzepte im Bereich Infrastruktur sowie Betreuung und Versorgung von älteren Menschen und die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs um den Zugang zum Arbeitsplatz und Bildungsangeboten zu sichern.



„Frauen sind Expertinnen, wenn es um familienfreundliche Gemeinden und um Lebens- sowie Wohnqualität geht. Wer einkaufen geht oder fährt kennt die Parkplatzsituation vorm Bäcker; wer einen Kinderwagen schiebt, weiß wo Gehwege zugeparkt oder zu schmal sind; wer Eltern pflegt, ist mit dem Problem der vollen Wartezimmer und fernen Fachärzte konfrontiert“ fasst Franz-Greis zusammen. „Deshalb ist es unser Anliegen, Frauen stärker in die Kommunalpolitik einzubeziehen“, fügt Ullwer hinzu.

Beide appellieren an die Westerwälderinnen, sich stärker in die Kommunalpolitik einzubringen, denn eine aktive Beteiligung von Frauen in Gremien und Ausschüssen sei unabdingbar und trage dazu bei, für alle Bürgerinnen und Bürger lebenswerte Bedingungen zu erhalten und zu schaffen. (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung

Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Montabaur auf Facebook werden!


Kommentare zu: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus der Politik


"Wolfsgipfel" fordert neues Wolfsmanagement in Rheinland-Pfalz

Mainz. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler, Stephan Wefelscheid, brachte es auf den Punkt. "Wir haben ...

Tagung in Altenkirchen: So weitet die extreme Rechte ihren Einfluss aus

Altenkirchen. In der durch LEADER geförderten Veranstaltung liegt das Augenmerk auf dem ländlichen Raum im Allgemeinen und ...

Demokratietag RLP in Altenkirchen: Jugendliche zur Mitarbeit aufgerufen

Altenkirchen. Am 29. September findet der Demokratietag Rheinland-Pfalz statt. Normalerweise pilgern tausende Jugendliche ...

Deshalb war diese Rettungsaktion in Nordhofen so hautnah und informativ

Nordhofen. Eine gemeinsame Aktion der Jugendfeuerwehr Nordhofen und dem Jugendrotkreuz Selters lockte viele interessierte ...

Altenkirchen: "Werkstattgespräch" zum Thema Stadthalle klärt Grundlegendes

Altenkirchen. Die Schließung der Altenkirchener Stadthalle zum 31. Juli des vergangenen Jahres hat eine gewaltige Zäsur fürs ...

Kreis-Grüne laden zum Sommerfest ins B-05 ein

Montabaur. Das B-05 ist ein symbolischer Ort für das lebendige kultur- und friedenspolitische Engagement in der Zivilgesellschaft. ...

Weitere Artikel


Rückerother feiern Erntedank unter der Kreuzlinde

Rückeroth/Westerwaldkreis. Trotz des ungemütlichen Wetters haben in Rückeroth mehr als 30 Menschen einen schönen Erntedankgottesdienst ...

„Damenbesuch: unbeschreiblich weiblich“

Höhr-Grenzhausen. Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch so viel gemeinsam haben: Alle drei sind ausgebildete ...

WW-Lit-Finale: Deutschland-Premiere für „Die Mittelmeerreise“

Wissen. Zum Finale der diesjährigen Westerwälder Literaturtage wird es besonders spannend: Denn Hanns-Josef Ortheil fand ...

„La course des vendanges“: Bad Marienberger liefen in Pagny-sur-Moselle

Pagny-sur-Moselle/Bad Marienberg. Mitte September fand in der Bad Marienberger Partnerstadt Pagny-sur-Moselle der diesjährige ...

70 Jahre Sängervereinigung Ingelbach: Projektchor geplant

Ingelbach. Die Sängervereinigung Ingelbach feiert nächstes Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum mit einem Konzert am 21. September ...

Stiftung „Fly & Help“: Schulprojekte in Peru besucht

Kroppach. Die Reiner Meutsch Stiftung „Fly & Help“ finanziert den Bau neuer Schulen in Entwicklungsländern. In den letzten ...

Werbung