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Nachricht vom 15.09.2018    

Die evm richtet sich neu aus

Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) richtet sich neu aus: „Wir sehen uns nicht mehr als reiner Energieanbieter, sondern wollen Lösungen anbieten, die den Alltag unserer Kunden einfacher machen“, erklärt evm-Vorstandsvorsitzender Josef Rönz. Im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz stellte er die neue Strategie des kommunalen Unternehmens vor, das sich damit auf die starken Veränderungen im Energiebereich einstellt.

Im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz hat Vorstandsvorsitzender Josef Rönz heute Bilanz gezogen und die neue strategische Ausrichtung des Unternehmens erläutert. Foto: evm

Koblenz. Wie solche ganzheitlichen Lösungen aussehen können, zeigt die evm momentan im Rheinquartier Lahnstein. Hier versorgt sie zukünftig 350 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit Fernwärme aus einem effizienten Blockheizkraftwerk. Zum Vorteil der Hausbesitzer: Platz für Heizkessel müssen nicht eingeplant werden. Die Wärme kommt bequem durch die Leitung direkt ins Haus.

Darüber hinaus bietet die evm innovative Straßenbeleuchtung mit WLAN und dimmbaren LEDs, die bedarfsorientiert gesteuert werden können. Zusammen mit ihrer Tochter KEVAG Telekom errichtet sie leistungsstarkes Glasfaserkabel mit Quartiers-WLAN. „Zukünftig können wir uns in diese Richtung noch viele weitere Dienstleistungen vorstellen“, so Josef Rönz. Von der Solaranlage auf dem Dach über den Energiespeicher im Keller bis zur Ladebox für Elektroautos bietet die evm schon heute ein breites Leistungsspektrum. Rönz: „Hier wollen wir in Zukunft noch weiter denken. Wir sichern nicht nur die Lebensqualität durch Strom, Wärme, Trinkwasser und Glasfaser. Wir wollen ganzheitliche Lösungen anbieten und so zur Nachhaltigkeit in der Region beitragen.“

Nachhaltigkeitsmagazin erschienen
Nachhaltiges Handeln: Das war der rote Faden des Pressegesprächs. Zum zweiten Mal gibt die Unternehmensgruppe in einem Nachhaltigkeitsmagazin transparent Auskunft über die Auswirkungen ihres wirtschaftlichen Handelns nach innen und außen auf die Mitarbeiter, die Menschen, die Region und das Klima. „Es geht uns darum, alle zwei Jahre Bilanz zu ziehen, wie gut wir die Belange von Umwelt und Klima respektieren und unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen während wir uns zukunftsfähig aufstellen“, so der Vorstandsvorsitzende. „Dazu gehört für uns auch die Verantwortung für unsere Mitarbeiter als Arbeitgeber und als Unterstützer für die Menschen in der Region als Sponsor von Vereinen und Veranstaltungen.“

Knapp 1300 Mitarbeiter beschäftigt die evm-Gruppe, darunter gut 80 Auszubildende. Durch die Zahlungen von Steuern und Abgaben, Löhnen, Gehältern und Sozialabgaben sichert jeder Arbeitsplatz bei der evm-Gruppe weitere 1,6 Jobs in der Region. Das Unternehmen sorgt aber nicht nur für Arbeitsplätze in der Region, sondern steigert auch die Wertschöpfung direkt vor Ort. Von jedem Euro, den die evm verdient, bleiben 25 Cent in der Region. „Das unterscheidet uns deutlich von allen Wettbewerbern“, betont evm-Finanzvorstand Dr. Karlheinz Sonnenberg.

Nachhaltig wird das Wirtschaften der evm vor allem durch ihr Angebot. Seit 2014 versorgt das Unternehmen seine Privatkunden ausschließlich mit Ökostrom aus erneuerbaren Quellen. Allein dadurch konnten im vergangenen Jahr 303.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 eingespart werden. Wichtig sei das für eine mögliche Elektrifizierung des Verkehrssektors. Denn nur mit Ökostrom können Elektroautos klimaneutral fahren. Ökostrom produziert die evm auch selbst in ihren Wind- und Solarparks, in ihrer Biogasanlage und in ihrem Wasserkraftwerk: Rund 65 Millionen Kilowattstunden grüner Strom sind so 2017 entstanden. Seit 2015 ist die Eigenproduktion von Ökostrom damit um 35 Prozent erhöht worden. „Nach der Erweiterung unseres Windparks in Höhn, die wir vor kurzem mit Anwohnern und Besuchern feiern konnten, rechnen wir damit, dass die Zahl für 2018 noch weiter ansteigen wird“, ergänzt evm-Vertriebsvorstand Bernd Wieczorek.



Erdgas als Schlüssel einer gelungenen Energiewende

Wichtig für eine erfolgreiche Energiewende sei aber nicht nur der Umstieg auf Ökostrom. Josef Rönz: „Die Wärmewende spielt einen entscheidenden Faktor, der leider oft unterschätzt wird. Erdgas spiele hierbei eine Schlüsselrolle.“ Erdgas verbrennt CO2-arm und ist so eine gute Möglichkeit, umweltfreundlich zu heizen. Die evm setzt daher in ihren Bemühungen auch auf eine Förderung des Umstiegs auf effiziente Erdgas-Brennwertheizungen. 2018 nimmt sie zum zweiten Mal an den überregionalen Raustauschwochen teil. Zum Vorteil ihrer Kunden: Jeder, der seine Heizung im Aktionszeitraum gegen ein effizientes Erdgas-Brennwertgerät tauscht, profitiert von Förderungen. „Und dem Besitzer der ältesten getauschten Öl-Heizung in diesem Zeitraum erstatten wir den Betrag für den Heizungstausch bis zu 10.000 Euro“, berichtet Rönz. Neben Förderungen und unterstützender Beratung, bemüht sich die evm-Gruppe aber auch darum, die Kosten für Erdgasanschlüsse für Hausbesitzer zu senken. „Unsere Netztochter, die Energienetze Mittelrhein, konnte die Kosten für die Neuanlage der Anschlüsse deutlich senken. Wir als evm ergänzen hier mit Förderprogrammen, sodass es den Anschluss für den Nutzer kostenfrei gibt“, erklärt Rönz. Mit Erfolg, wie die Zahlen zeigen: Während 2017 im ganzen Jahr 1520 Erdgasanschlüsse in Auftrag gegeben wurden, davon 974 von Besitzer von Bestandsbauten, sind es 2018 im September bereits 2428, davon 1985 in Bestandsbauten. „Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen von den Hausbesitzern in der Region so gut angenommen werden“, so Josef Rönz.

Unterdurchschnittlich geringe Ausfallzeiten

Wichtig für eine nachhaltige und sichere Versorgung ist ein intaktes Netz. Wie die Zahlen zu den Ausfallzeiten zeigen, ist die evm-Gruppe hier deutlich besser als der Bundesdurchschnitt: 6,3 Minuten waren die Menschen 2016 im Netzgebiet der evm-Gruppe ohne Strom, der Bundesdurchschnitt ganze 12,8 Minuten. Diese Zahl konnte das Unternehmen 2017 mit 5,3 Minuten sogar noch unterbieten. Der Wert für den Bundesdurchschnitt steht noch aus. Ähnlich sieht es auch bei der Erdgasversorgung aus. 0,1 Minuten war die Ausfalldauer 2016, 1 Minute im Bundesdurchschnitt. „Damit das so bleibt, investieren wir kontinuierlich in unsere Netze“, erklärt Josef Rönz. Rund 45 Millionen Euro hat die evm-Gruppe 2017 investiert, davon alleine gut 25 Millionen in ihre Versorgungsnetze. Das wissen die einzelnen Ortsgemeinden im Netzgebiet offenbar zu schätzen: Alle auslaufenden Konzessionen hat die evm im vergangenen Jahr wieder für weitere 20 Jahre gewinnen können. Momenten versorgt die evm 256 Kommunen mit Erdgas und 225 mit Strom.

Das aktuelle Nachhaltigkeitsmagazin finden Interessierte unter www.evm.de/Nachhaltigkeit. Wer eine Printversion bevorzugt, kann diese per E-Mail an kommunikation@evm.de anfordern.



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