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Nachricht vom 21.08.2018    

Songs for a friendly world: „Rock im Feld“ begeisterte die Fans

Wie seit vielen Jahren beginnt „Rock im Feld“ mit einem Abend für Generationen. Was so viel bedeutet, dass am ersten Abend Generationen, Jung und Alt, gemeinsam feiern und Musik genießen können. Und „Rock im Feld“ wäre nicht das Wäller Festival, wenn man nicht mit spontanen Änderungen klar käme. Der Schlagzeuger von Tune Cirkus war erkrankt, da musste Ersatz her. Die Reaktion kam mit der Verpflichtung von Hear Olympia auf die Bühne. Die Band aus Wissen begeisterte mit Punk Rock und begeisterte die über 500 Fans. Doch das war erst der Anfang.

MessengeR begeisterte bei „Rock im Feld“2018 mit vielen eigenen Stücken und einer tollen Show. (Foto: kdh)

Rotenhain. Es waren wieder tolle Festivaltage, die vom Verein „purKULTUR Rotenhain“ den Fans der eher harten Musikrichtung Rock, aber auch den weicheren Tönen mit Blasmusik auf dem Festivalgelände präsentiert wurden. Und das „22. Rock im Feld – Songs for a friendly world” hat sich im Laufe der 22. Jahre einen hervorragenden Ruf in der Musikszene gemacht. Diesen Ruf kamen schon so bekannte international Größen wie Reaman oder die Kelly Family nach. In diesem Jahr waren es Reliquiuae, die 2011 und 2016 ihre musikalische Visitenkarte beim Wacken-Festival abgegeben haben. Als Hauptact wurden in diesem Jahr Living Theory eingeladen. Der Gruppe ging der Ruf voraus die weltweit beste Tribute Band von Linkin Park zu sein und den sie mit vielen Stücken der legendären Band um den verstorbenen Linkin-Park-Sänger Chester Bennington bestens gelang.

Spontan regaiert
Wie seit vielen Jahren beginnt „Rock im Feld“ mit einem Abend für Generationen. Was so viel bedeutet, dass am ersten Abend Generationen, Jung und Alt, gemeinsam feiern und Musik genießen können. Und hier musste Hubertus Limbach als Chef spontan reagieren. „Der Schlagzeuger von Tune Cirkus ist erkrankt, da mussten wir reagieren“. Die Reaktion kam mit der Verpflichtung von Hear Olympia auf die Bühne. Die Band aus Wissen begeisterte mit Punk Rock und begeisterte die über 500 Fans. Weiter am ersten Tag auf der riesigen Festivalbühne: die Blindfische und „Der AX“, der, allein auf der Bühne, Festivalfeeling verbreitete. Der Hauptact am ersten Tag war dann Zack Zillis die mit einer tollen Show und Stücke von so bekannten Rockgrößen wie Police, AC/DC oder auch Black Eyed Peas die Fans mehr als zufrieden stellten.

Überhaupt die Fans: Diese zeigten sich schon viele Tage vor dem eigentlichen Festivalbeginn und belagerten die vier großen Zeltplätze schon das Wochenende zuvor. Darunter auch eine große Fangruppe der Feuerwehr aus Waldbrunn-Hausen, die ihre Zelte in Rotenhain aufschlugen. Diese waren dann am zweiten Tag auch auf dem großen Festivalgelände anzutreffen. Hier lag es an der Westerwälder Band Natural Born Grillaz den Fans einzuheizen. Die Band hat ihre musikalische Visitenkarte auf vielen Kirmesveranstaltungen im Westerwald hinterlassen und fühlte sich auch auf der riesigen Festivalbühne auf der „Kinder- und Jugendfreizeitanlage“ in Rotenhain „pudelwohl“. Ging die musikalische Reise der Westerwälder Band durch alle Rocksparten, ging es den Jungs von „MessengeR“ schon auf eine Musikrichtung hin konzentrierte zu. Die Band um Leadsänger Francis Blake liefert eine gelungene musikalische Fantasy-Show ab, die auf den eigens für die Band geschriebenen Science-Fiction-Roman „Sternenwolf – Die Boten“ basiert und Themen dieses Romans in feinstem Metalsound umgeschrieben wurden.



Tribute to Chester Bennington
Eine tolle Show mit vielen Pyroeffekten, tollen Kostümen und zum Teil historischen Instrumenten lieferten die Bandmitglieder von Reliquiae ab. Ihre Visitenkarte hat die Band, neben dem Wacken-Festival schon auf vielen Bühnen abgeliefert und begeisterte mit zum Teil eigenen Stücken auf so Bühnen wie den Südtiroler Ritterspielen in Italien, dem Autumn Moon Festival in Hameln oder dem Wave Gothic Festival in Leipzig. Dann lag es an Living Theory als Hauptact und Tribute Band von Linkin Park, dem Ganzen noch eins drauf zu setzen. Und die italienische Band hatte es schwer mit dem Hauptact der letzten beiden Jahre Völkerball mitzuhalten. Während Völkerball allein schon mit einer atemberaubenden Show bei den Fans punkteten, musste Living Theory mit Leadsänger Roberto Carconi, Keyboarder Enrico Mainetti, Gitarrist Fabrizio Amilcare, Bassist Giorgio Terenziani und Drummer Fabio Perini mit Musik überzeugen. Und den fünf Italienern gelang dies mit Stücken wie „Good Goodbye“ oder „One more light“ den unvergessenen und verstorbenen Linkin-Park-Sänger Chester Bennington wieder in Erinnerung bringen. „Ganz gut“ war dann auch oft zu hören und selbst so eingefleischte Wacken- und Linkin-Park-Fans wie Nicole Krekel zeigten sich am Ende zufrieden.

Einen Vorgeschmack auf den letzten Tag bereitete sich Vorstandsmitglied Peter Benner am Hauptabend selber. Er ließ aus einem CD-Player von Ernst Mosch „Auf der Vogelwiese“ im Kassenhäuschen auf dem Festivalgelände laufen, und stimmte sich so auf die Oellinger Blasmusikanten ein, die den schon legendären Frühschoppen auf der großen Festivalbühne am Festivalsonntag musikalisch untermalten. (kdh)


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