Werbung

Nachricht vom 16.08.2018    

Zum Stand der Dinge: DRK-Krankenhaus Hachenburg informierte Kommunalpolitiker

Wie ist die Entwicklung am Hachenburger DRK-Krankenhaus? Darüber informierte das Direktorium Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Kuratoriumsmitglied Karl-Heinz Boll bei einem Ortstermin. Die Stadt, so Leukel, betrachte das Krankenhaus als wichtigen Standortfaktor, dessen weitere Entwicklung auch von kommunaler Seite konstruktiv begleitet werde. Das örtliche Direktorium in Hachenburg mit dem kaufmännischen Direktor Jürgen Ecker, dem ärztlichen Direktor Dr. Karl-Wilhelm Christian sowie der Pflegedirektorin Monika Lehnen gaben einen Einblick in die aktuelle Entwicklung der für die Gesundheitsversorgung der Region äußerst wichtigen Einrichtung.

Über positive Entwicklungen im DRK-Krankenhaus informierte das Direktorium Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Kuratoriumsmitglied Karl-Heinz Boll bei einem Ortstermin. (Foto: privat)

Hachenburg. Über positive Entwicklungen im DRK-Krankenhaus informierte das Direktorium Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Kuratoriumsmitglied Karl-Heinz Boll bei einem Ortstermin. Im Gespräch machte Stadtbürgermeister Stefan Leukel die Bedeutung für die regionale Gesundheitsversorgung deutlich. Die Stadt betrachte das Krankenhaus als wichtigen Standortfaktor, dessen weitere Entwicklung auch von kommunaler Seite weiterhin konstruktiv begleitet werde. Das örtliche Direktorium in Hachenburg mit dem kaufmännischen Direktor Jürgen Ecker, dem ärztlichen Direktor Dr. Karl-Wilhelm Christian sowie der Pflegedirektorin Monika Lehnen gaben einen Einblick in die aktuelle Entwicklung der für die Gesundheitsversorgung der Region äußerst wichtigen Einrichtung. Ecker, Christian und Lehnen sind davon überzeugt, dass mit den neu geschaffenen Strukturen – Stichworte sind Schwerpunktbildung Kardiologie mit Linksherzkathetermessplatz, Geriatrie und Alterstraumatologie sowie Unfallchirurgie/Orthopädie in Hachenburg und Gastroenterologie sowie Allgemein- und Unfallchirurgie in Altenkirchen – für beide Standorte eine zukunftsfähige Ausrichtung gegeben ist.

Werben um Ärzte und Fachkräfte
Der ärztliche Direktor Dr. Karl-Wilhelm Christian berichtete von den massiven Anstrengungen des Trägers, die personelle Besetzung im Bereich der Ärzteschaft zu optimieren. Mit Dr. Patrick Löhr als neuem Chefarzt der Abteilung Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie sei in Bezug auf Fachlichkeit und Alter ein Zukunftszeichen gesetzt worden. Pflegedirektorin Monika Lehnen hob hervor, dass das DRK-Bildungszentrum Hachenburg, die frühere Krankenpflegeschule, zwischenzeitlich zertifiziert wurde und das Bildungsangebot für Pflegekräfte deutlich erweitert wurde. Das Werben um Fachkräfte für die Gesundheits- und Krankenpflege gestalte sich äußerst schwierig. Aufgrund immer kürzer werdender Verweildauern steige die Belastung des Personals stetig an. Das jährliche Ausbildungskontingentwurde auf 60 Plätze erhöht.



Der Träger, so Jürgen Ecker, investiere in einer Vielzahl an Maßnahmen in den Standort Hachenburg, so unter anderem in die Neugestaltung einer Zentralen Notaufnahme, einer erweiterten Intensivabteilung, den Bau eines Versorgungsaufzuges oder in die Modernisierung des Hubschrauberlandeplatzes.

Notaufnahme auf der Agenda
Wichtiges Anliegen für die nächsten Jahre ist der Neubau der Zentralen Notaufnahme. Jürgen Ecker hofft auf eine baldige Zusendung des Bewilligungsbescheides seitens des Mainzer Ministeriums. Dann kann die Detailplanung angegangen werden. Hierbei soll auch eine Lösung gefunden werden, um für den Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung und die Notfallaufnahme des Krankenhauses eine gemeinsame Anlaufstelle zu finden. Ecker stellte in diesem Zusammenhang klar, dass vom Krankenhaus in Hachenburg und Altenkirchen auch weiterhin eine Basis-Notfallversorgung angeboten wird. Um die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum auf Dauer sicherstellen zu können, sei allerdings eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen lokaler Ärzteschaft und den Krankenhäusern erforderlich.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel machte deutlich, dass die Stadt auch zukünftig jegliche mögliche Unterstützung von kommunaler Seite geben wird. Leukel und die Krankenhausleitung vereinbarten unter anderem die innerstädtische Ausschilderung des DRK-Krankenhauses und des DRK-Bildungszentrums zu überprüfen und zu optimieren. (PM)


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Hachenburg auf Facebook werden!


Kommentare zu: Zum Stand der Dinge: DRK-Krankenhaus Hachenburg informierte Kommunalpolitiker

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Zeugen gesucht: Unfallfluchten in Dernbach und Selters

Parkende Auto angerempelt und weitergefahren: Mit Unfallfluchten dieser Art musste sich die Polizei an diesem Wochenende schon mehrmals im Kreis Westerwald beschäftigen. Für Vorfälle in Dernbach und Selters werden nun Zeugen gesucht.


Nicole nörgelt… über die Extrawurst zur Spritze

GLOSSE | Na? Sind Sie schon geimpft? Jaja, ich weiß, Sie können das Thema nicht mehr hören. Geht mir ja eigentlich auch so. Aber dann kommt man doch wieder nicht daran vorbei. Vor allem, wenn man liest, welche Kreativität Gesundheitsämter und Ärzte mittlerweile an den Tag legen, um Impfmuffel doch noch an die Nadel zu kriegen.


Metzgerei Fries in Eitelborn: Traditionelles Handwerk seit über 100 Jahren

Ja, es gibt sie noch, eine Metzgerei, die sich ganz dem traditionellen Handwerk verschrieben hat und sich dem Trend der Wurst- und Fleischindustrie entgegenstellt. Scheinbar mit Erfolg, denn die Metzgerei Fries in Eitelborn hat seit Jahrzehnten einen treuen Kundenstamm, der die Qualität der Fleischwaren zu schätzen weiß.


"Impulse Digital"-Gespräch: "Flutwelle an der Ahr – Lehren für den Westerwald?"

In ihrer digitalen Veranstaltungsreihe "Impulse" greift die CDU-Kreistagsfraktion eine aktuelle Thematik auf: "Hochwasserkatastrophe - was lernen wir daraus für den Westerwald?" Mit Vertretern von Katastrophenschutz, Behörden und Rettungsdienst soll am Mittwoch, 28. Juli, ab 19 Uhr in einer Videokonferenz erörtert werden, ob man aus den Ereignissen Konsequenzen für unsere Region ziehen kann.


Evangelische Kirchengemeinden schicken Helfer, Geld und Gebete

Nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, bei denen mindestens 160 Menschen gestorben sind und Hunderte noch vermisst werden, ist die Betroffenheit auch im Westerwald groß. Auch die Kirchengemeinden des Evangelisches Dekanat Westerwald wollen sich mit Helfern, Spenden und Gebeten engagieren.




Aktuelle Artikel aus der Politik


20 Landeslisten für die Bundestagswahl in Rheinland-Pfalz eingereicht

Mainz/Region. Die 20 Parteien sind:
1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
2. Sozialdemokratische Partei ...

Grüne auf Tour im Westerwald: Kritik an bürokratischen Hürden

Region. Der Kreisverband der Grünen hatte die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner eingeladen, die Firma Mann Naturenergie ...

Anwohner kritisieren hohes Aufkommen an Schwerlastverkehr

Rothenbach. Die B255 geht von Montabaur aus bis zum Hahner Stock voll ausgebaut an allen kleineren Ortschaften vorbei. Weiter ...

VGWE Hachenburg: Unsere Werke - unsere Zukunft

Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag zur Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde Hachenburg. ...

„GRÜNE-Fraktion“ stimmt für Klimaschutz und digitale Infrastruktur

Montabaur. Ein Beauftragter, der als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger dient und Vernetzungsaufgaben übernehmen ...

Kroppach: Die Hoffnung auf einen Kreisverkehr

Kroppach. Wer aus Richtung Eichelhardt über die L290 in Richtung Hachenburg fährt, der wird beim Linksabbiegen auf die B414 ...

Weitere Artikel


Rotary Club Westerwald spendet Nähmaschine für Diakonie-Tagesstätte

Westerburg. In der Tagesstätte für psychisch Kranke in Westerburg steht seit kurzem eine Nähmaschine. Hier können die Besucher ...

Unfall auf Schießanlage - Schießaufsicht lebensgefährlich verletzt

Höhn. Der unmittelbar beim Schützen stehende 70-Jährige, die sogenannte Schießaufsicht wurde durch herumfliegende Teile lebensgefährlich ...

Dr. Wissing besucht EWM in Mündersbach

Mündersbach. Nach einer kurzen Begrüßung des Ministers im Werk 1, stellte Bernd Szczesny, der Vorstandsvorsitzende der EWM ...

Auf Lauschvisite: Das Ensemble L´Art pour l´Art spielt Industrieklänge

Montabaur. Die Lauschvisite wird im September mit dem Kulturpreis Westerwald der Westerwälder Lions- und Rotary-Clubs ausgezeichnet. ...

Blaulicht-Tag: Kinder lernten Spannendes über Feuerwehr und Rotes Kreuz

Herschbach/UWW. Lebendig ging es beim dritten gemeinsamen Blaulicht-Erlebnistag der Verbandsgemeinde Selters in Herschbach ...

Evangelische Kirche in Selters hat eine flüsterleise Heizung

Selters. Die Evangelische Kirche Selters sieht nicht nur frischer aus – sie klingt auch so: Die umfangreichen Renovierungsarbeiten ...

Werbung