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Nachricht vom 30.07.2018    

“Was haben wir gelacht!“

Zehn Bewohner der Seniorenzentren St. Josef und St. Agnes wagten wieder eine Reise ans große Meer. Die Abenteuerlust stand den Senioren ins Gesicht geschrieben, als die Busse gepackt waren und alle reisefertig auf ihren Plätzen saßen, denn es hieß in den Seniorenzentren St. Josef und St. Agnes auch in diesem Sommer wieder: Auf geht´s zum Bewohnerurlaub ans Meer! Einmal im Jahr fahren Mitarbeiter der Einrichtung mit interessierten Bewohnern für eine Woche nach Holland an die Nordsee. Dort verbringt die Gruppe gemeinsam in einem seniorengerechten Haus die Zeit.

Annemarie Labonte (84) schafft es in Begleitung von Susanne Kreckel und Vladimir Schiller voller Stolz und Kraft zu Fuß ans Meer: Sonst sitzt sie meist im Rollstuhl. Foto: privat

Dernbach. Es wird eingekauft, gekocht, Tische gedeckt, gegessen und gespült - alles miteinander. Die Gemeinschaft steht auf dieser Reise im Vordergrund. Eine Herausforderung für alle, denn auch für die größtenteils ehrenamtlich mitfahrenden Mitarbeiter bedeutet diese Woche permanenten Einsatz, Tag und Nacht. Umso schöner ist es jedes Jahr, zu beobachten, mit wie viel Freude und Engagement die Mitarbeiter diese Reise gestalten. Diana Daubach vom Sozialdienst beschreibt ihre Erlebnisse so: „Mitzuerleben, wie jemandem die Tränen in die Augen steigen, weil er das Meer in seinem Leben nochmal oder vielleicht auch zum ersten Mal sieht, ist einfach unvergleichlich schön.“ Für Sr. Michaela vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi, die in diesem Jahr zum ersten Mal mitreiste, war schon jede Autofahrt eine einzige Freude: „Schaut mal wie schön es hier ist, Kinder ist die Welt schön!“ wurde sie nicht müde zu wiederholen.



Beim abendlichen Beisammensein ging es in diesem Jahr besonders fröhlich zu: Hildegard Assmann (86) ist eine leidenschaftliche Sängerin. Egal welches Lied man anstimmte, Frau Assmann kannte es und sang sofort drauf los. „Eine lebende Musikbox“, witzelte eine andere Bewohnerin liebevoll. Auch die mitgereisten Ordensschwestern erzählten einen Witz und eine lustige Anekdote nach der anderen: „Was haben wir gelacht, mir tut immer noch mein Zwerchfell weh!“ erinnert sich Sr. Michaela noch tagelang nach dem Urlaub. Was bleibt? Die Erinnerung an eine wunderbare und abenteuerliche Reise an die wilde See! Was kommt? Nach der Reise ist vor der Reise: Das Haus ist fürs nächste Jahr bereits wieder gemietet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 02602/6700-0 oder www.st-josef-dernbach.de. (PM)


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