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Nachricht vom 06.07.2018    

Die Kuriere präsentierten Mark Foggo in Hachenburg

Gleich beim ersten Konzert der Reihe „Treffpunkt Alter Markt“ präsentierten die Kuriere ein akustisch-energetisches Highlight: Mark Foggo’s Skasters rockten den Alten Markt am Donnerstag, 5. Juli und brachten die Fans schneller Ska- Tanzmusik in Stimmung.

Mark Foggo rockte Hachenburgs Alten Markt. Fotos: Wolfgang Tischler

Hachenburg. Das Regenwetter schaffte am Nachmittag eine Punktlandung und schloss die Schleusen rechtzeitig vor Beginn des Open-Air-Konzerts. Sänger Mark Foggo bot den Hachenburgern eine fulminante Bühnenshow: Wie ein Tennager wirbelte der Liverpooler über die Bühne, Arme und Beine ständig in Bewegung, Grimassen schneidend und Augen rollend kommentierte er die humorvoll-ironischen englischen Texte seiner Lieder. Daniel Pirker von der Hachenburger Kulturzeit hatte das Showtalent zu Recht mit den Schlagwörtern „Lebensfreude“ und „Rampensau“ skizziert.

„What a lovely day for a hanging“ ist ein typisches Beispiel für den schwarzen Humor in den Songs der Skasters. Ein weiterer „sad song“ gleich zu Beginn des Konzerts trug den Titel „Don’t call me honey“. Da zwei traurige Lieder hintereinander nicht zu ertragen seien, flirtete Foggo lieber mit einem anwesenden Hund zur Überleitung zu „Spot the dog“. Gleich im Anschluss kamen die Katzenliebhaber zu ihrem Recht durch „She was a very fussy pussycat“. Schwungvoll und gut gelaunt kommunizierte der Entertainer mit den Zuhörern, die Feststellung „You are lucky tob e alive“ verbreitete als Song noch mehr Lebensfreude. Das Publikum klatschte den Rhythmus begeistert mit.

In instrumentalen Soli zeigten die fünf holländischen Badmitglieder mit Gitarren, Saxophon, Key-board und Drums immer wieder ihr Können. Die Musiker ließen sich auch durch Foggos Scheingefechte mit einem orangefarbenen Regenschirm nicht aus dem Takt bringen.

Mit seiner kräftezehrenden Show offenbar noch nicht ausgelastet, bemühte sich der Sänger nebenbei Deutsch zu lernen, „Hund, Pause, Aufblaspuppe“ und „Frisör“ hatte er schon drauf. Den „one and only Frisör in Hachenburg“ suchte er für seinen Song „Haircut“. Nebenbei bekannte Foggo, er liebe dicke Mädchen und sein Publikum generell, das er, wenn er viel Geld hätte, am liebsten in ein großes Flugzeug setzen und nach Barcelona in Urlaub mitnehmen würde. Das Publikum erwiderte die Zuneigung mit der Forderung nach Zugaben.

Musik-Freunde im Westerwald können sich auf den kommenden Donnerstag (12. Juli) freuen, dann werden die Kuriere „Loyko“, das weltweit erfolgreichste russische Roma-Ensemble in Hachenburg präsentieren. Gefühlvolle Gypsy-Musik wird über den Alten Markt klingen. htv


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