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Nachricht vom 27.06.2018    

Gut besuchter Seniorennachmittag in Hellenhahn-Schellenberg

Rund 100 Senioren waren der Einladung von Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt zum Seniorennachmittag in den „Marienhof“ in Hellenhahn-Schellenberg gefolgt. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Birgit Schmidt durfte man zu Kuchen, belegten Broten und herrlich duftenden Kaffee greifen. Das eine oder andere Schwätzchen wurde damit verbunden.

Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt begrüßte am „Marienhof“ rund 100 Gäste zu einem unterhaltsamen Seniorennachmittag der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg
(15-2) Zu den ältesten Gästen beim Seniorennachmittag zählten Erika Roth (91), Valentin Frensch (links, 88) und Hubert Zimmermann(87). Dazwischen Ortsbürgermeisterin Birgit Schmidt. Fotos: Willi Simon

Hellenhahn-Schellenberg. Man freute sich auf ein Wiedersehen mit Dorfbewohnern, die man ansonsten eher im Ort trifft, tauschte die neuesten Ereignisse aus oder erinnerte sich an zurückliegende Zeiten. Auch wenn die Nostalgie manches vergoldet, so ist es gut, auch einmal zurückzublicken. Nach der gelungenen Stärkung ging die Ortsbürgermeisterin auf einige Daten und Fakten ein und berichtete über anstehende Maßnahmen in der Gemeinde.

Hellenhahn-Schellenberg zählt tagesaktuell 1.270 Einwohner. 50 Kinder besuchen die KiTa und 60 gehen in die „Schellenberg-Grundschule“. Aus den Erlösen der beiden Kirmesveranstaltungen, die im Wechsel mit dem Kartoffelfest der Möhnen veranstaltet wird, konnte eine Bühne für das Dorfgemeinschaftshaus angeschafft werden, die bei Veranstaltungen gerne genutzt wird. Die Sporthalle im Gebäude ist rund um die Woche belegt, vom Kleinkinderturnen bis zu den Senioren. Der Schützenverein ist dort zu Hause und auch der Chor „Good News“. Ebenso die Grundschule und der Kindergarten. Die Investition von rund 1,4 Millionen Euro sei sinnvoll gewesen.



Im Ort wurden so viele Kinder geboren, dass eine Erweiterung der Kindertagesstätte erforderlich wird. Ein Gruppenraum kommt hinzu, zwei zusätzliche Erzieherinnen werden eingestellt. Nach Abzug der Zuschüsse bleibt der Gemeinde ein Kostenanteil von 100.000 Euro.

Birgit Schmidt ging des Weiteren auf ungepflegte Grundstücke in der Gemeinde ein. Dies ergäbe kein schönes Ortsbild und wird erforderlichenfalls mit Ordnungsstrafen belegt. Die Ortsbürgermeisterin hatte „auf die Tube gedrückt“. Die Übertragung des WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea lief bereits. Wer wollte, konnte sich deshalb in einen Nebenraum zurückziehen. Während die übliche Gesellschaft sich der Unterhaltung widmete, erlebten die Fußballinteressierten die 0:2 Niederlage der deutschen Elf, die damit bei der WM ausschied.

Gleichwohl, es war ein gelungener Seniorennachmittag, zu dem der 87-jährige Hubert Zimmermann das richtige Fazit zog: “Ich freue mich jedes Jahr auf diesen Tag. Es war wie immer sehr schön“. Willi Simon


Lokales: Rennerod & Umgebung
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