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Nachricht vom 18.06.2018    

Kräuterwanderung mit Umweltministerin: Wildkräuter genießen hilft Artenvielfalt erhalten

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken war zu gast bei einer Kräuterwanderung am Wiesensee. Gemeinsam mit der Regionalinitiative Kräuterwind sowie regionalen Akteuren aus Naturschutz und Regionalvermarktung informierte die Ministerin bei der Wanderung rund um den Wiesensee über die „Aktion Grün“.

Umweltministerin Ulrike Höfken warb am Wiesensee für die Wildkräuter. (Foto: privat)

Stahlhofen am Wiesensee. „Wildkräuter sind wertvolle Kräuter: Sie bilden die Lebensgrundlage für Insekten und Bienen, unsere Nutzpflanzen wiederum sind auf die Bestäubung angewiesen. Lassen wir Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennessel oder Giersch stehen, dann leisten wir einen Beitrag zum Erhalt unserer Artenvielfalt“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken bei einer Kräuterwanderung im Westerwald anlässlich der Themenwochen zur „Aktion Grün“. Gemeinsam mit der Regionalinitiative Kräuterwind sowie regionalen Akteuren aus Naturschutz und Regionalvermarktung informierte die Ministerin bei der Wanderung rund um den Wiesensee über die „Aktion Grün“.

Wildkräuter direkt zubereitet
„Die Wildkräuterwanderung zeigt die Vielfalt und die Bedeutung der Wildkräuter für die Biodiversität. Aber nicht nur das: Viele der Wildkräuter schmecken hervorragend und können unsere Gerichte würzen und verfeinern. Mit unserer ‚Aktion Grün‘ unterstützen wir daher mit dem Schwerpunkt ‚Aktion Grün schmeckt‘ vielfältige Projekte, die Naturschutz und gesunde Ernährung verknüpfen“, so Höfken. „Mit dem Verschwinden der Wildkräuter würde uns Wissen über ihren Nutzen für die Ernährung und die Gesundheit verloren gehen“, so Höfken. Die bei der Wanderung frisch gesammelten Wildkräuter wurden am Kochbus des Ministeriums verarbeitet und gemeinsam gegessen.

Vielfalt auf dem Teller
Am Nachmittag besuchte Ministerin Höfken außerdem die Regionalvermarktungsinitiative Kräuterwind: „Regionale Produkte zu genießen, das bedeutet auch, mehr Vielfalt auf dem Teller zu haben. Gleichzeitig erhält die Nachfrage nach saisonalen und regionalen Lebensmitteln unsere Kulturlandschaften und Lebensräume für viele Arten. Darüber hinaus werden wirtschaftliche Perspektiven in ländlichen Regionen geschaffen. Kräuterwind ist dafür ein beispielgebendes Projekt.“




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Einblick in die Arbeit der „Kräuterwindler“
Unter der Dachmarke „Kräuterwind“ finden sich Kräuterwirte, Manufakturen, Kräuterführungen, Weiterbildungsangebote und ein buntes lebendiges Netzwerk lokaler Akteure. Uwe Schmalenbach, Geschäftsführer von Kräuterwind hob hervor: „Die Kräuterwind-Gartenroute beispielsweise bietet Einblicke in private und öffentliche Gärten, Anregungen für daheim sowie viele grüne Erlebnisse. Der Wildkräuterwanderweg am Wiesensee bietet die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Wildkräuter immer wieder neu kennenzulernen und altes Kräuterwissen zu erfahren. Wir freuen uns sehr, der Ministerin hier einen Einblick in die Arbeit der ‚Kräuterwindler‘ geben zu dürfen.“

Hintergrund „Aktion Grün“
Die „Aktion Grün“ bündelt neun Themenschwerpunkte sowie als zehntes Themenfeld die „Aktion Blau Plus“ zu einem Landesprogramm für Natur- und Artenschutz. Das Programm ist so vielfältig wie die Tier- und Pflanzenwelt in Rheinland-Pfalz: Es reicht vom Moorschutz über den Schutz von Grünland über Umweltbildung, Biotopvernetzung und die Förderung des Ehrenamts bis hin zu „Aktion Grün schmeckt“ und den besonderen Schutz von Leitarten. Im Jahr 2018 stehen erneut 2,5 Millionen Euro für die unterschiedlichen Projekte der Themenschwerpunkte zur Verfügung. Hinzu kommen die Fördermittel der „Aktion Blau Plus“, mit denen die Renaturierung von Gewässern vorangetrieben und damit zugleich für die Wiederherstellung von wichtigen Lebensräumen gesorgt wird. Umweltministerin Höfken begibt sich bis 22. Juni auf eine Tour durch Rheinland-Pfalz: In den Themenwochen zur „Aktion Grün“ stellt sie Projekte vor, die Vorbild für die Ziele der Biodiversitätsstrategie und Zeugnis für die Artenvielfalt im Land sind. (PM)


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