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Nachricht vom 17.06.2018    

Jubiläumskonzert des Gebhardshainer Kammerchores

Unter der bewährten Leitung von Chordirektor Bernhard Kaufmann, der neben der Klavierbegleitung auch die Moderation übernahm, war der Kammerchor Gebhardshainer Land sehr gut auf sein Jubiläumskonzert zum 20. Geburtstag vorbereitet. Die Mainzer Dombläser, ein Quintett namhafter Berufsmusiker aus dem südwestdeutschen Raum mit Heiner Wellnitz (Trompete), Christian Tolksdorff (Trompete), Uwe Tessmann (Horn), Stephan Hofmann (Posaune) und Oswald Prader (Tuba) sorgten für besondere Klangerlebnisse.

Unter der bewährten Leitung von Chordirektor Bernhard Kaufmann, der neben der Klavierbegleitung auch die Moderation übernahm, war der Kammerchor Gebhardshainer Land sehr gut auf sein Jubiläumskonzert zum 20. Geburtstag vorbereitet. (Foto: Verein)

Gebhardshain. Den Zuhörern in der gut besetzten Pfarrkirche St. Maria Magdalena in Gebhardshain wurde ein wunderschönes Konzert geboten: Unter der bewährten Leitung von Chordirektor Bernhard Kaufmann, der neben der Klavierbegleitung auch die Moderation übernahm, war der Kammerchor Gebhardshainer Land sehr gut auf sein Jubiläumskonzert zum 20. Geburtstag vorbereitet. Die Mainzer Dombläser, ein Quintett namhafter Berufsmusiker aus dem südwestdeutschen Raum mit Heiner Wellnitz (Trompete), Christian Tolksdorff (Trompete), Uwe Tessmann (Horn), Stephan Hofmann (Posaune) und Oswald Prader (Tuba) sorgten für besondere Klangerlebnisse.

Vorsitzender Friedrich Fuhrberg begrüßte die Besucher sowie die Ehrengäste aus Politik und Kirche. „Einen Verein gründen heißt, sich auf einen gemeinsamen Weg machen.“ Mit diesen Worten begann Wolfgang Niermann (2. Vorsitzender) seinen Einblick in den Werdegang des Chores. 25 Sängerinnen und Sänger hatten am 14. Januar 1998 im „Westerwälder Hof“ den Chor mit ihm gemeinsam als Gründungsvorsitzendem aus der Taufe gehoben. Schwerpunkt des von Anfang an leistungsbezogenen Chores sollte die klassische Musik und aus der christlichen Prägung der Mitglieder heraus besonders die „Musica Sacra“ werden. Fünf dieser Gründer singen heute noch im Chor mit. Bernhard Kaufmann leitet diesen Chor seit nunmehr 20 Jahren, hat ihn geformt und ihm seine Identität gegeben.

Höhepunkte des Chorlebens sind das vorweihnachtliche Adventskonzert in St. Maria Magdalena und die Mitgestaltung des musikalischen Ostermontag-Gottesdienstes in der Evangelischen Kirche in Gebhardshain sowie der jährliche Chorausflug, bei dem immer die samstägliche Vorabendmesse am Ausflugsort mitgestaltet wird. Dieses hat den Chor in namhafte Kirchen im Rheinland, in Hessen, Thüringen und Flandern geführt, wie z.B. in den Aachener Dom, den Altenberger Dom, das Bonner Münster, Kloster Maria Laach, St. Paulin in Trier sowie die Stephanskirche in Mainz und andere mehr. In diesem Jahr fährt der Chor nach Essen/Rhld. und wird dort in der Münsterkirche, dem Dom von Deutschlands jüngstem Bistum, auftreten. Pastor Rudolf Reuschenbach begrüßte als Hausherr den Chor und bedankte sich besonders dafür, dass der Reinerlös des Konzertes für die Kirchenorgel bestimmt ist.




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Nun ertönte im Konzertteil „Musica Sacra“: „Evening-Hymn“ (Clement Cotterill Scholefield), „Exsultate Deo“ (Allessandro Scarlatti), „Ave verum“ (Wolfgang Amadeus Mozart),“Laudate Dominum“ (W.A. Mozart) und „Sanctus“ (Charles Gounod). Die Mainzer Dombläser spielten virtuos Teile aus der barocken „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel. In der Abteilung „Klassik“ folgten drei Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy: „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“, „Deines Kinds Gebet erhöre“ und „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus dem Oratorium „Paulus“ mit temporären effektvollen Einsätzen der Dombläser. Dann spielten die Mainzer Dombläser in modernen Rhythmen das Madley „Three Spiritual“ (Bearb. Enrique Crespo) basierend auf den bekannten Liedern „“The Battle of Jericho“, „Nowbody knows“ und „Swing Low“.

Der Kammerchor folgte mit zwei Gospels aus der Bearb. von Bernhard Kaufmann: „Ev`ry time I feel the Spirit“ und „O Happy Day“. Drei Volkslieder bildeten den Abschluss. Aus dem Lochamer-Liederbuch, einer Sammlung deutschsprachiger Lieder am Übergang vom Spätmittelalter zur Renaissance: „Abschiedslied“ (Bearb. Johannes Brahms) und „All mein Gedanken“ (Bearb. Bernhard Kaufmann). Es folgte nach dem Text von Matthias Claudius „Der Mond ist aufgegangen“ (Bearb. Max Reger).

Wohl dem Chor, der auf solch hervorragende Solistinnen und Solisten aus den eigenen Reihen zurückgreifen kann. Ihr Können demonstrierten: Angela Edl-Pfeifer (Alt), Helga Fuhrberg (Alt), Lieve Gevaert-Goerz (Mezzosopran), Hans Hombach (Bass), Dr. Dorothee Niermann (Sopran), Wolfgang Niermann (Tenor) und Annelie Weller (Sopran). Melanie Wienberg gab mit ihrer Violine einigen Liedern des Konzertes einen besonderen Klang. Nach Abklingen des anhaltenden Applauses wurden keine Blumensträuße überreicht. Die Solistinnen und Solisten sowie der Dirigent verzichteten zugunsten der Renovierung der Orgel von St. Maria Magdalena auf diese Auszeichnung.

Nach weiterem Beifall sang der Kammerchor, unterstützt durch die „Fanfarenklänge“ der Mainzer Dombläsern als Zugabe das „Gloria sei dir gesungen“, die letzte Strophe aus „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. (PM)


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