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Nachricht vom 04.06.2018    

Die Feuerwehr Norken hatte Grund zum Feiern

Am letzten Mai-Samstag hatte die Nörker Feuerwehr gleich mehrere Gründe zum Feiern: Einer davon war die Einweihung des neuen „Mittleren Löschfahrzeugs", welches von der Verbandsgemeinde Bad Marienberg als Träger des Brandschutzes für rund 140.000 Euro angeschafft wurde. Aber auch der Anbau an das Feuerwehrgerätehaus ist nun offiziell übergeben.

Die Feuerwehrleute aus Norken freuen sich über ihr neues Fahrzeug. Foto: Privat

Norken. Seitens der Freiwilligen Feuerwehr Norken wurden weitere 6.500 Euro aus Spenden und aus der Vereinskasse bereitgestellt, um sinnvolle Zusatzausstattungen zu finanzieren. Das neue mittlere Löschfahrzeug löst ein Tragkraftspritzenfahrzeug auf Mercedes Benz Fahrgestell aus dem Jahre 1992 ab.

Das neue Einsatzfahrzeug der Nörker Wehr führt neben zwei Atemschutzgeräten - weitere zwei sollen noch ergänzt werden - auch rund 1000 Liter Löschwasser mit. Somit kann im Ernstfall direkt mit der Brandbekämpfung gestartet werden. Aufgebaut ist das Fahrzeug auf einem 180 PS starken MAN TGL Fahrgestell. Es bietet Platz für insgesamt sechs Feuerwehrleute und wiegt rund 7,49 Tonnen.

Durch Pfarrer Rüdiger Stein und Gemeindereferentin Christel Paleta wurde das neue Feuerwehrauto eingesegnet und samt Mannschaft auf bevorstehende Einsätze mit Gottes Segen ausgestattet.

Neben der offiziellen Fahrzeugübergabe durch Verbandsgemeindebürgermeister Andreas Heidrich konnten außerdem weitere Ehrungen und Beförderungen durchgeführt werden. Für 35 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Norken wurde Mario Becker geehrt. Außerdem wurden Philipp Schäfer und Janik Schütz zum Hauptfeuerwehrmann und Nico Zilles zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Nach 22 erfolgreichen Jahren wurde Brandmeister Gregor Hilger aus dem Amt des Wehrführers verabschiedet und sein bisheriger Stellvertreter Tobias Schüler mit Wirkung zum 1. Juni zum neuen Wehrführer ernannt. Maximilian Giehl wurde zum neuen kommissarischen Stellvertreter ernannt.

Gregor Hilger hatte im Jahre 1996 die Wehrführung in Norken übernommen und die Nörker Wehr seitdem mit viel Einsatz und Engagement durch Höhen und Tiefen geführt. Schließlich ist es ihm zu verdanken, dass die Wehr mit ihren aktuell 43 Aktiven Mitgliedern eine so schlagfertige Truppe geworden ist. Gregor Hilger hat, sehr zur Freude aller Anwesenden, angekündigt, auch weiterhin der Einsatzabteilung treu zu bleiben.

Des Weiteren fand die offizielle Gründungsveranstaltung der Bambinifeuerwehr statt. Unter der Leitung von Manuel Schütz hat sich Anfang dieses Jahres die neue Nachwuchsmannschaft der Nörker Wehr formiert. Kinder zwischen sechs und zehn Jahren lernen hier spielerisch die Feuerwehr und den Brandschutz kennen und werden so optimal auf die Jugendfeuerwehr vorbereitet. Schon 13 Kinder haben sich der neue gegründeten Bambiniwehr angeschlossen und sind mit Leib und Seele
dabei.

Außerdem wurde an diesem Tag auch der neue Anbau an das Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. Fast in kompletter Eigenleistung wurde durch die Nörker Wehr eine neue Fahrzeughalle an das bestehende Feuerwehrgerätehaus angebaut. Die Kosten für den Anbau wurden von der Verbandsgemeinde Bad Marienberg getragen, wobei die Ortsgemeinde Norken die VG mit zusätzlichen 10.000 Euro unterstützte. Beim Anbau der Fahrzeughalle wurden durch die Nörker Kameraden rund 2500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden geleistet. In der neuen Fahrzeughalle findet auch das neue Fahrzeug seinen Stellplatz.

Mittlerweile wurde das neue Fahrzeug schon zu zwei Einsätzen alarmiert und konnte trotz noch fehlender Ausrüstungsgegenstände gute Dienste leisten. Nach dem Festkommers haben die Feuerwehrkameraden zusammen mit vielen Gästen aus Nah und
Fern die erste Nörker Frühjahrswies´n gefeiert. Die Party ging bis in die frühen Morgenstunden, und das ganz ohne Rauch und Feuer.


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Kommentare zu: Die Feuerwehr Norken hatte Grund zum Feiern

1 Kommentar

Herzlichen Glückwunsch an die Feuerwehr Norken.
Hier in Alsbach und in einigen Nachbargemeinden sieht die Lager leider etwas anders aus. Anbau vom Feuerwehrhaus wäre hier auch dringend nötig, wird aber weggespart. Stattdessen wird auf Verwaltungsebene kleingerechnet und gezankt was das Zeug hält. „Sicherheit geht vor“, heißt es immer! Hier in Alsbach haben schlicht und ergreifend die Sparprogramme einiger „Grüßauguste“ höheren Stellenwert als die Sicherheit der Bürger.

#1 von Jörgen Christmann, am 04.06.2018 um 19:33 Uhr

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