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Nachricht vom 04.06.2018    

Heizungspumpe: Stromfresser im Keller

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet in den nächsten Wcohen wieder kostenlose Beratungen in den Verbandsgemeindeverwaltungen im Westerwaldkreis an. Im Schwerpunkt geht es diesmal um das Einsparpotenzial von Heizungspumpen. Ältere Heizungspumpen sind dabei oft so ineffizient wie Glühbirnen im Vergleich zu LEDs. Per Pressemitteilung informiert die Verbraucherzentrale über Alternativen.

So sieht eine alte und ineffiziente Heizungsumwälzpumpe aus. Für die Beratung muss neben der Nahaufnahme auch ein Foto der Einbausituation mitgebracht werden. (Foto: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz)

Montabaur/Kreisgebiet. Im Heizungskeller schlummert oft großes Einsparpotenzial. Die Heizungsumwälzpumpe transportiert das warme Wasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung, damit es in den Wohnräumen warm wird. Ältere Heizungspumpen sind so ineffizient wie Glühbirnen im Vergleich zu LEDs. Sie leisten zwar mit durchschnittlich 80 Watt ihren Dienst im Dauerbetrieb, allerdings mit hohen Energieverlusten. Die „LEDs“ unter den Heizungspumpen sind Hocheffizienzpumpen. Mit 10 bis 20 Watt benötigen sie nur einen Bruchteil der Energie für die gleiche Arbeit, und dies auch nur, wenn es notwendig ist. Hocheffizienzpumpen sind bei neuen Heizungsanlagen mittlerweile Standard. Bei älteren Anlagen lohnt sich ein Blick in den Heizungskeller.

Einsparung vom 95 Euro pro Jahr
Im Schnitt lässt sich die Pumpenleistung beim Austausch um 80 Prozent reduzieren. Dadurch können jährlich rund 95 Euro Stromkosten gespart werden. Heizungsumwälzpumpen mit mehreren Leistungsstufen sind häufig zu hoch eingestellt. Durch die Einstellung einer niedrigeren Stufe, lassen sich im Schnitt rund 45 Euro pro Jahr einsparen. Energie sparen lässt sich auch mit einer Reduzierung der Pumpenlaufzeit. In einigen Haushalten läuft die Heizungspumpe auch im Sommerhalbjahr durch, ohne dass dies notwendig wäre. Ob sich der Austausch der Heizungspumpe lohnt und zu allen anderen Fragen des Energiesparens berät der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung. Wichtig ist, dass zum Beratungstermin Fotos der Heizungspumpe mitgebracht werden.



Kostenlose Beratungstermine
Wer nicht nur seine Pumpe sondern gleich die ganze Heizungsanlage erneuern will, dem helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale mit einem umfangreichen Angebots-Check. Dabei prüfen sie vorliegende Angebote auf Vollständigkeit und Genauigkeit. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater im Westerwaldkreis finden wie folgt statt:

• in Höhr-Grenzhausen am Mittwoch, den 6. Juni, 15 – 18 Uhr
(Verbandsgemeindeverwaltung, Rathausstraße 48, Voranmeldung unter 02624/104 215).
• in Rennerod am Donnerstag, den 7. Juni, 15 bis 19.15 Uhr
(Verbandsgemeindeverwaltung, Hauptstraße 55, Voranmeldung unter 02664/506 744)
• in Hachenburg am Donnerstag, den 14. Juni, 10 – 18.15 Uhr
(Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11, Voranmeldung unter 02662/801-102).
• in Montabaur am Donnerstag, den 14. Juni, 15 – 18.45 Uhr
(Verbandsgemeindeverwaltung, Konrad-Adenauer-Platz 8, Voranmeldung unter 02602/126-199 oder –0).
• in Westerburg am Donnerstag, den 14. Juni, 16 – 18.15
(Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 13/2, Neumarkt 1, Voranmeldung unter 02663/2910). (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
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