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Nachricht vom 01.06.2018    

Traditionself des 1. FC Köln begeisterte in Selters

Mit einem echten Highlight begann die Sportwoche der SpVgg Saybachtal Selters aus Anlass des 125-jährigen Bestehens des Vereins. Den Organisatoren der Sportwoche war es gelungen, die Traditionself des 1. FC Köln nach Selters einzuladen. Spielpartner und Gegner waren die AH der SpVgg Saynbachtal, die 2002/2003 für Furore sorgten, als es das kleine Selters bis in die Bezirks-Liga schaffte.

Fotos: wear

Selters. Der 1. FC Köln hatte klangvolle Namen in der Elf, dem Fußballkenner sind geläufig, da sie in den 80/90-iger Jahren regelmäßig für den FC in der Bundesliga zum Einsatz kamen. Stephan Engel hat es sogar zum Nationalspieler gebracht und da immerhin acht Einsätze absolviert. Westerbeek, Chicon, Cullmann, Vogt, Gaißmaier und Sinkiewicz sind dem Fußball-Fan ebenfalls bekannte Namen. Dem stellten sich Alt-Internationalen um Fasel, Krebs, Kulis, Klein, Westerburg und Tönges, um nur einige Spieler zu nennen, entgegen.

Das Spiel der beiden Traditions-Mannschaften diente nicht nur dem sportlichen Kräftemessen, es hatte auch einen sozialen Hintergrund. Der Reinerlös aus dem Spiel sollte zwischen den drei Kindertagesstätten in Selters aufgeteilt werden, dieses sind die Kitas „Sonnenschein“, „Plumpaquatsch“ und der Kinderhort „Abenteuerland“. Zu Beginn des Spiels hatte sich die stattliche Anzahl von rund 400 Zuschauern im Stadion Oberwald eingefunden, die sich die Stars einmal aus der Nähe ansehen wollten.

Anfangs entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, die Selterser wehrten sich nach Leibeskräften gegen die spielerische Überlegenheit des FC, konnten aber auch selbst mit gefälligen Kombinationen im Mittelfeld überzeugen. Nur mit dem Abschluss in der Nähe des Tores haperte es etwas. Der FC versuchte natürlich mit einigen Tricks die Zuschauer zu unterhalten, so kam man in den Genuss von Übersteigern, Dribblings, Hackentricks und einem angedeuteten Fallrückzieher. Die Kölner wollten den Ball am liebsten bis in Selterser Tor tragen, so groß war die Spielfreude.

Manchmal haben sie es aber dann doch etwas übertrieben und die Abwehrrecken um Sven Gregorius und Jens Klein konnten „abräumen“. Alles in allem entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Je länger das Spiel dauerte, setzte sich doch die Erfahrung der ehemaligen Profi-Kicker durch, zumal bei der SpVgg bei großer Hitze auch die Kräfte nachließen. Der Schiedsrichter gewährte den alten Herren während des Spiels mehrere Trinkpausen, die hatten die Akteure sich auch redlich verdient.

Letztendlich setze sich der 1. FC Köln doch recht deutlich mit 12:1 durch, doch das Ergebnis war nur zweitrangig So konnte sich die Leiterinnen der bereits erwähnten Kitas jeweils über einen Scheck freuen, der noch nach Spielende im Beisein beider Mannschaften übergeben wurde. Freudestrahlend bedankten sich die Leiterinnen der Kitas, selbstverständlich wird das Geld in die Arbeit in den Kitas gesteckt und kommt damit den Kindern zugute.

Wolfgang Klaus, der 2. Vorsitzende der SpVgg, erklärte, dass nach der endgültigen Abrechnung des Spiels rund 400 Euro für jede Kita übrig bleiben. Wichtig ist auch der Eindruck, dass alle Beteiligten, egal ob Spieler, Zuschauer und Organisatoren zufrieden sein konnten. Auf jeden Fall war das Spiel ein gelungener Start in die nun folgende Sportwoche. (wear)


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