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Nachricht vom 01.06.2018    

Straßenränder sind Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen

„Wenn sie nicht zu früh im Jahr, zu häufig oder unnötig breit gemäht werden, können Weg- und Straßenränder einen wichtigen Beitrag zur Abmilderung des Artenrückgangs in der Agrarlandschaft leisten“, erklärt der Naturschutzbund (NABU) per Pressemitteilung. Die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald weist auf die Bedeutung der Weg- und Straßenränder als Rückzugsorte für teils gefährdete Tier- und Pflanzenarten hin.

Der Naturschutzbund (NABU) Rhein-Westerwald weist auf die Bedeutung der Weg- und Straßenränder als Rückzugsorte für teils gefährdete Tier- und Pflanzenarten hin. (Foto: Heinz Strunk)

Holler/Region. Der Naturschutzbund (NABU) Rhein-Westerwald weist auf die Bedeutung der Weg- und Straßenränder als Rückzugsorte für teils gefährdete Tier- und Pflanzenarten hin. Blütenbesuchende Insekten wie Schmetterlinge und Wildbienen sowie Vögel und Niederwild finden in Weg- und Straßenrändern mit ihren Kräutern und Wildblumen ganzjährig Nahrung und Versteckmöglichkeiten.

„Wenn sie nicht zu früh im Jahr, zu häufig oder unnötig breit gemäht werden, können Weg- und Straßenränder einen wichtigen Beitrag zur Abmilderung des Artenrückgangs in der Agrarlandschaft leisten“, erklärt der NABU per Pressemitteilung. Damit die Pflanzen Zeit haben, ihre Samen auszubilden und aus Rücksicht auf bodenbrütende Vogelarten, empfiehlt der NABU, mit der ersten Mahd möglichst bis Juli oder noch später zu warten und nur ein- bis zweimal im Jahr zu mähen. Wenn aus Gründen der Verkehrssicherung früher gemäht werden muss, reiche in vielen Fällen das Mähen eines vergleichsweise schmalen Streifens aus. Dort, wo kein Straßenverkehr herrscht, beispielsweise an Feldwegen, mache eine frühe und häufige Mahd aus reiner Ordnungsliebe wenig Sinn.



Die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald vernetzt die 13 ehrenamtlich tätigen NABU-Gruppen aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis sowie im Raum Koblenz. Die Regionalstelle ist außerdem Anlaufstelle für die Bevölkerung für Fragen rund um den Schutz der heimischen Natur. (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
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