Werbung

Nachricht vom 30.05.2018    

Westerwald ist zum Präventionsgebiet Wolf erklärt worden

Der Westerwald mit den Landkreise Neuwied, Altenkirchen, Westerwald ist heute (30. Mai) zum Präventionsgebiet Wolf erklärt worden. Vor allem Nutztierhalter sollen von dieser Entscheidung profitieren, da im Präventionsgebiet Schutzmaßnahmen gegen den Wolf umfassend gefördert werden. „Damit wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht, unsere Bemühungen haben sich gelohnt!“, erklärt Landrat Achim Hallerbach.

Westerwald ist jetzt Präventionsgebiet Wolf. Foto: Wolfgang Tischler

Region. „Ich bin froh, dass das Umweltministerium nunmehr unseren Argumenten gefolgt ist. Gemeinsam mit den Weidetierhaltern, Jägern und Landwirten habe ich bereits seit Langem gefordert, dass der Westerwald zum Präventionsschutzgebiet erklärt wird. Die Beobachtungen von Wölfen und deren Risse in den vergangenen Wochen sollten meines Erachtens genug Beweismaterial darstellen, dass der Wolf in unserer Region sesshaft ist. Nur durch entsprechende Schutzmaßnahmen und eine tolerante Haltung gegenüber dem Wolf ist auf Dauer ein vernünftiges Miteinander möglich. Unsere Kulturlandschaft würde sich dramatisch verändern wenn zum Beispiel auf Weideschafhaltung verzichtet werden müsste“, schreibt Hallerbach über Facebook.



Staatssekretär Thomas Griese erklärte in Mainz: „Unser Wolfsmanagementplan sieht bereits heute die Möglichkeit vor, Wölfe durch behördliche Anordnung zu töten, wenn sie verhaltensauffällig und gefährlich werden. Klar ist: Der Schutz des Menschen steht unbedingt vor dem Schutz des Wolfes.“ (woti)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Prominente wurden in Koblenz mit dem "Goldenen Deutschen Eck 2026" geehrt

Zahlreiche prominente Gäste und Ehrengäste versammelten sich gestern (25. Januar 2026) in Koblenz zur ...

Bewegung im Fokus: Bad Marienberger Gesundheitsmesse startet in die nächste Runde

Die Bad Marienberger Gesundheitsmesse lädt Ende Februar zum Austausch rund um Gesundheit, Prävention ...

Markante Glätte in der Region: DWD warnt vor gefährlichen Straßenverhältnissen

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor markanter Glätte in mehreren Landkreisen. Bereits am Montag setzte ...

Von Bibern, Vögeln, Wildkatzen, Wölfen und Wald

Naturschutzinitiative (NI) präsentiert abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm 2026 für den Westerwald ...

"Wie viele Extrawürste verträgt die Gesellschaft?": Kinoabend mit Gespräch in Hachenburg

Einen besonderen Kinoabend veranstalteten am Freitag die Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, ...

Ausstellung zu NS-Verfolgungen im Westerwald und Rheinland-Pfalz am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur

Im Zeitraum 3. bis 10. Februar 2026 wird in der Aula des Mons-Tabor-Gymnasiums Montabaur die Ausstellung ...

Weitere Artikel


Das neue, alte Wahlroder Schmuckkästchen ist fast fertig

„Es ist gewaltig. Wenn ich die Kirche betrete, geht mir das Herz auf: Sie wirkt wie ein neues Gebäude.“ ...

„Whisky ist die böse Stiefmutter des Jazz“

Schon die Bezeichnung „deutscher Whisky“ lässt aufhorchen, kennt man das Traditionsgetränk doch eher ...

Beamtenbund-Gewerkschaften besuchten Autobahnamt

Die Zuständigkeiten für die Bundesautobahnen sollen zukünftig durch eine Infrastrukturgesellschaft Autobahn ...

Kolpingfamilie Meudt spendet wieder an Hospiz St. Thomas

Für eine kleine Überraschung sorgte am Freitag, 25. Mai, die Eine-Welt-Gruppe der Kolpingfamilie Meudt ...

Damit das Start-up nicht zur Bruchlandung wird

Mit einer aktuellen Pressemitteilung informiert die Notarkammer Koblenz über wichtige Aspekte bei der ...

Hymnen, Hits und Harmonie beim „CHORamel“-Jubiläum in Niedererbach

„CHORamel“ hat seinen 25. Geburtstag gefeiert. Das Ensemble hatte ins „Haus Erlenbach“ nach Niedererbach ...

Werbung