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Nachricht vom 22.05.2018    

Wie das digitalisierte Leben uns krank macht

Stress, Empathieverlust, Depressionen sowie Schlaf- und Aufmerksamkeitsstörungen gehören laut Manfred Spitzer zu den Folgen der Komplett-Digitalisierung des Lebens. In seinem Buch „Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert“ untermauert er seine Thesen. Am 12. Juni ist er damit zu Gast bei den Westerwälder Literaturtagen in Montabaur.

Die Digitalisierung unseres Alltags schreitet immer weiter voran - mit fatalen Auswirkungen auf Körper und Seele. Anhand neuer wissenschaftlicher Studien zeigt der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer in seinem kritischen Debattenbuch „Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert“, in welchem Maß diese Entwicklung unsere Gesundheit bedroht. (Foto: Markus Kölle)

Montabaur. Die Digitalisierung unseres Alltags schreitet immer weiter voran - mit fatalen Auswirkungen auf Körper und Seele. Anhand neuer wissenschaftlicher Studien zeigt der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer in seinem kritischen Debattenbuch „Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert“, in welchem Maß diese Entwicklung unsere Gesundheit bedroht.

„Wir werden cyberkrank, wenn wir den digitalen Medien die Kontrolle aller Lebensbereiche überantworten, stundenlang Online Games spielen, am Bildschirm Multitasking betreiben und in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Stress, Empathieverlust, Depressionen sowie Schlaf- und Aufmerksamkeitsstörungen sind die Folgen. Kinder werden in ihrer Motorik und Wahrnehmungsfähigkeit geschädigt. Computersucht, Internetkriminalität und Mobbing verbreiten sich immer mehr“, heißt es in der Ankündigung für die Veranstaltung mit Spitzer am Dienstag, dem 12. Juni, im Rahmen der Westerwälder Literaturtage 2018. Beginn ist um 19 Uhr im Pfarrzentrum Forum St. Peter in Montabaur.



Manfred Spitzer informiert in seinem neuen Sachbuch über alarmierende Krankheitsmuster, warnt vor den Gesundheitsgefahren der digitalen Technik und erklärt, wie wir uns schützen können. Spitzer studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg, Gastprofessor an der Harvard-Universität und am Institute for Cognitive and Decision Sciences in Oregon. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft, der Lernforschung und Psychiatrie. Seit 1997 ist er Ordinarius für Psychiatrie in Ulm und leitet dort das von ihm gegründete Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen.

Tickets kosten 15 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Reuffel sowie an allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und über ww-Lit.de. (PM)


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