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Nachricht vom 16.05.2018    

Baupläne im Stadtrat: „Rastal Center“ nimmt Formen an

Direkt an der Autobahn A 48 soll auf einem ehemaligen Gelände der Firma Rastal ein Einkaufszentrum entstehen. Um das „Rastal Center“ genannte Vorhaben zu realisieren, haben die Projektverantwortlichen die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt ins Boot geholt, die über den aktuellen Stand per Pressemitteilung informiert. In dieser Woche wurden die Planungen im Stadtrat vorgestellt. Über alle weiteren Entwicklungsschritte des Projekts wollen Stadt und Investor die Bürgerinnen und Bürger aktuell informieren, unter anderem per Projektwebsite, und bei wichtigen Entscheidungen mit ihnen in Dialog treten.

Das „Rastal Center“ nimmt Formen an: eine Ansicht von Südwesten. (Foto: Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt/Rathke Architekten BDA)

Höhr-Grenzhausen. Nach zwei Jahren Pause kommt jetzt wieder Leben in ein Projekt der Stadt Höhr-Grenzhausen: Direkt an der Autobahn A 48 soll auf einem ehemaligen Gelände der Firma Rastal ein Einkaufszentrum entstehen. Um das „Rastal Center“ genannte Vorhaben zu realisieren, haben die Projektverantwortlichen die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt ins Boot geholt. 1980er Jahre hat das Unternehmen rund 200 SB-Märkte und Geschäftshäuser erfolgreich entwickelt und errichtet. „Wir werden auf dem Grundstück ein Einkaufszentrum errichten, das mit einem bedarfsgerechten Angebot an Einzelhandel und Dienstleistungen sowie mit einer markanten Architektur überzeugen wird“, erklärt Mohamed Younis, Geschäftsführer der Schoofs Immobilien GmbH. Baubeginn soll 2019 sein, die ersten Besucher soll das Einkaufszentrum nach nur einem Jahr Bauzeit dann 2020 empfangen.

Bei einer öffentlichen Stadtratssitzung am letzten Montag (14. Mai) hat der Investor seine Pläne für das neue Einkaufszentrum vorgestellt. Da die Struktur- und Genehmigungsdirektion SGD Nord die zughörige raumordnerische Prüfung positiv abgeschlossen hat, wurde auf der Stadtratssitzung auch der Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan gefasst. Die Grundlage für die Entwicklung des Areals haben neben der Familie Sahm, Rastal GmbH & Co. KG, auch die GPU GmbH sowie Buschner Architekten geschaffen. Die Projektbeteiligten legten jetzt die weitere Entwicklung, Realisierung und Vermarktung des Einkaufszentrums in die Hände der auf die Entwicklung von Einzelhandelsflächen spezialisierten Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt.

Elliptische Gebäudeform
Auf dem 30.000 Quadratmeter großen Rastal-Gelände am Ortseingang von Höhr-Grenzhausen entsteht ein Bau, dessen Architektur sofort ins Auge fallen wird: Nach dem Planungsentwurf des Büros Rathke Architekten BDA aus Wuppertal erhält der Komplex eine elliptische Form. Um eine Stellplatzfläche mit 320 Parkplätzen gruppieren sich Läden verschiedenster Bedarfe sowie Dienstleister. Insgesamt entstehen rund 7.200 Quadratmeter Verkaufsfläche. Weitere Flächen sind für die Ansiedelung von Gastronomie vorgesehen, um das Center auch abends und am Wochenende für Besucher attraktiv zu machen. Bei der Stadtratssitzung stellte Mohamed Younis fest: „Das Einkaufszentrum ist ein äußerst attraktives Projekt, an das ich hohe Erwartungen knüpfe. Ich bin sicher, dass auch die Bürgerinnen und Bürger in dem neuen Zentrum einen deutlichen Gewinn für ihre Stadt sehen. Ein gelungener Mix aus Einkaufen, Genießen und Erleben wird aus dem Areal einen belebten und beliebten Ort machen, der auch über die Stadt hinaus große Strahlkraft haben wird. Dadurch wird die gesamte Stadt von dem Neubau profitieren.“

Sowohl Bürgermeister Thilo Becker als auch Stadtbürgermeister Michael Thiesen begrüßen die Pläne der Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt und ordnen dem Projekt eine hohe Relevanz zu. Bei einem Besuch des Referenzobjektes Rondo Steinheim in Hanau Anfang Mai zeigten sie sich unter anderem begeistert von dessen Architektur, die sich im Einkaufszentrum von Höhr-Grenzhausen wiederfinden wird. „Ich bin froh darüber, dass die Entwicklung und Bebauung des Geländes jetzt ganz konkret vorangetrieben werden kann“, sagt Thilo Becker. „Der Investor hat hervorragende Referenzen vorzuweisen, das Einkaufscenter Rondo Steinheim in Hanau zum Beispiel ist mit ähnlichen Voraussetzungen wie den unseren sehr erfolgreich. Ich bin sicher, dass wir damit die Kaufkraft in Höhr-Grenzhausen stärken und binden können.“ Für Michael Thiesen ist das neue Einkaufscenter auch eine gute Möglichkeit, Autobahnnutzer aufmerksam zu machen und zum Abfahren und Einkaufen zu animieren. „Am Center können wir dann mit den in der Innenstadt liegenden Geschäften und ihren Angeboten werben und auf die touristischen Highlights unserer Kannenbäckerstadt hinweisen.“ Insgesamt sehen die Bürgermeister in dem für den Westerwaldkreis einmaligen Einkaufszentrum eine bedeutende Chance, die Stellung der Stadt als Mittelzentrum langfristig und zuverlässig zu stärken.




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Ankermieter für das Einkaufszentrum
In Höhr-Grenzhausen sind laut Pressemitteilung sowohl Aldi Süd als auch Lidl an ihren Standorten in der Rudolf-Diesel-Straße sehr unzufrieden. Sie möchten sich in Zukunft mit einem neuen, edlen Ladendesign präsentieren und werden daher in das neue Einkaufszentrum umziehen, dessen Architektur mit ihrem geplanten Ladendesign harmoniert. Zudem konnte die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt den Drogeriemarktbetreiber dm für das Projekt gewinnen. Geplant sind darüber hinaus ein Bekleidungsgeschäft, ein Schuhgeschäft, eine Bäckerei, ein Non-Food-Anbieter, ein Friseur, ein Optiker sowie ein Laden für Tiernahrung. Das Angebot entspricht damit dem Einzelhandelskonzept der Kommune.

Um das Gelände verkehrstechnisch optimal zu erschließen, sieht ein Verkehrsgutachten eine plausible und tragfähige Lösung vor: Die Zufahrt zum Center wird losgelöst vom teilweise staubelasteten Kreisel an der Paul-Viehmann-Allee erfolgen. Mit den Versorgern für Strom und Wasser hat die Schoofs Immobilien GmbH positive Vorgespräche geführt, um auch diesbezüglich die Erschließung zu sichern.

Umfangreiche Bürgerbeteiligung
Über alle weiteren Entwicklungsschritte des Projekts werden Stadt und Investor die Bürgerinnen und Bürger aktuell informieren, unter anderem auf der Projektwebsite www.rastal-center.de, und bei wichtigen Entscheidungen mit ihnen in Dialog treten. So sollen die Bürgerinnen und Bürger unter anderem darüber entscheiden, ob der bisherige, vorläufige Name „Rastal Center“ beibehalten oder gegebenenfalls – mit ihrer Beteiligung – neu kreiert werden soll. (PM)


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