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Nachricht vom 08.05.2018    

„Caaner Schweiz“ wird als Geotop anerkannt

Roland Lorenz, der Ortsbürgermeister von Caan, hatte zu einer Pressekonferenz in das wunderschöne Dorfgemeinschaftshaus nach Caan eingeladen. Dafür war ein Grund gegeben: Die „Caaner Schweiz“ ist in die Liste der Geotope im „Geopark Westerwald-Lahn-Taunus“ aufgenommen worden.

So schön ist die Caaner Schweiz. Fotos: wear und privat

Caan. Aus diesem freudigen Anlass erschienen Roland Lorenz, Frank Hermann, der Bürgermeister von Nauort, Christoph Eul vom Planungsbüro Eul aus Caan, Jasmin Weber von der VG Ransbach-Baumbach, dort für den Tourismus zuständig, und Wolfgang Zirfas, 1. Beigeordneter der VG Ransbach-Baumbach. Bei seiner Begrüßung kam Bürgermeister Lorenz schnell zum Kern, als er meinte, dass die Ortsgemeinden Caan und Nauort bestrebt sind, ihren Orten mehr Attraktivität zu verleihen, damit der Anschluss nicht verpasst wird. In der landschaftlich sehr reizvollen Umgebung hätte es sich geradezu angeboten, die „Caaner Schweiz“ zu einem Geotop Wanderweg ausweisen zu lassen. Dieses geschehe in enger Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Nauort, die ebenfalls von der Anerkennung als Geotop profitieren kann.

Wolfgang Zirfas erläuterte anschließend, dass durch die neuen Wanderwege eine erhebliche Attraktivitätssteigerung für die „Caaner Schweiz“ zu erwarten ist. Die Anerkennung als Geotop erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem „Geopark Westerwald-Lahn-Taunus“ und dem Landesamt für Geologie und Bergbau des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz. Die Geo-Route soll ein sehr anspruchsvolles Profil erhalten, wobei mehrere Infopunkte eingerichtet werden sollen. Die VG Ransbach-Baumbach unterstützt beide Gemeinden bei der Errichtung des Geo-Wanderweges, in Zusammenarbeit mit der VG Höhr-Grenzhausen soll der neue Rundweg vermarktet werden. Beide Verbandsgemeinden sind miteinander durch die Touristik-Arbeitsgemeinschaft „Kannenbäckerland“ verbunden. Auch die WW-Touristik Service unterstützt die Vermarkung.

Christoph Eul vom Planungsbüro Eul erläuterte die Entwicklung, und den momentanen Stand des neuen Geo Rundwanderweges. Insgesamt beträgt die neue Wegstrecke 13 Kilomeeter, inklusive der zwei Kilometer, die durch die neue Strecke hinzugekommen sind. Er führte weiter aus, dass durch den Geopark WW-Lahn-Taunus fachliche und finanzielle Unterstützung erfolgte, ebenso durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe in Koblenz. Der neue Wanderweg soll qualitativ mit dem Rhein-Steig und der Wäller Tour auf einer Höhe stehen. Das Motto lautet: Routenführung nah an der Natur.

Der anspruchsvolle Weg führt durch ein äußerst abwechslungsreiches Gebiet, mal der weite Blick über den Westerwald, dann wieder über schroffes Felsgestein. Ohne die Hilfe von mehreren Wegepaten, die alles ehrenamtlich leisten, wäre dieses Projekt nicht zustande gekommen. Die Wegepaten werden auch später regelmäßig Patrouille laufen, um den Zustand in Ordnung zu halten. Bisher sind rund 10.000 Euro an Materialkosten für den Wanderweg entstanden. An den beiden Einstiegsstellen am Dorfgemeinschaftshaus in Caan und am Sportplatz in Nauort sollen zwei mit Schotter gefüllte Gabionen mit Hinweisschildern für die Wanderer versehen werden.

Frank Herrmann, der Ortsbürgermeister von Nauort, verspricht sich durch den neuen Geo-Wanderweg ebenfalls eine Chance, die „Caaner Schweiz“ touristisch aufzuwerten. Die offizielle Einweihung des Geo-Wanderweges ist für den 2. Juni vorgesehen, diese soll ab 11 Uhr an der Grillhütte von Caan stattfinden.

Am Ende der Veranstaltung erklärte Lorenz, das die OG Caan ganz dringend einen Pächter für das DGH in Caan suche. Die Einrichtung zum Betreiben einer Gastronomie ist vorhanden, Biergarten, Küche, Schankraum und großer Saal. Hier hätten die Wanderer, und natürlich die Einwohner von Caan, die Möglichkeit, sich von den Anstrengungen des Wanderns zu erholen, oder als Einwohner in schöner Atmosphäre miteinander zu kommunizieren. Interessenten bitte bei Bürgermeister Lorenz melden, Telefon 0170 4659732. (wear)


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