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Nachricht vom 01.05.2018    

Wald macht Schule: 36. Wald-Jugendspiele gestartet

Die Wald-Jugendspiele in Rheinland-Pfalz haben begonnen. Vom 25. April bis 21. Juni werden an 30 verschiedenen Standorten, darunter Hachenburg und Ransbach-Baumbach, wieder mehr als 17.000 Schülerinnen und Schüler für einen Tag den Wald aufsuchen. Auf einem etwa drei Kilometer langen Wald-Parcours mit elf Stationen werden den Kindern Aufgaben und Fragen zum Ökosystem Wald gestellt, die sie mit Beobachtungsgabe, Spürsinn und Geschick lösen können.

Schüler erforschen den Wald bei den Wald-Jugendspielen. (Foto: Landesforsten RLP/Markus Hoffmann)

Zum 36. Mal gibt es in diesem Jahr die Wald-Jugendspiele in Rheinland-Pfalz: Vom 25. April bis 21. Juni werden an 30 verschiedenen Standorten, darunter Hardert (28. Mai), Hachenburg (14. Juni) und Ransbach-Baumbach (6. Juni), landesweit wieder mehr als 17.000 Schülerinnen und Schüler für einen Tag den Wald aufsuchen. Kinder der dritten und siebten Jahrgangsstufe aller Schularten können teilnehmen und ihr Wissen über den Wald und die Natur spielend erweitern. Darüber informiert das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten.

Auf einem etwa drei Kilometer langen Wald-Parcours mit elf Stationen werden den Kindern Aufgaben und Fragen zum Ökosystem Wald gestellt, die sie mit Beobachtungsgabe, Spürsinn und Geschick lösen können. Neben Baum- und Tierbestimmung gibt es ebenso spielerische und sportliche Aufgaben, die auch die Kooperationsfähigkeit der Klasse fordern. Die Gruppen werden dabei von einer Försterin oder einem Förster begleitet. Dieser „Forstpate“ gibt den Kindern zahlreiche Informationen zu den Themen „Wald“ und „Naturnahe Forstwirtschaft“ und bereitet diese auch auf die Spiel- und Quizstationen vor. Eingebunden in die Wald-Jugendspiele ist auch wieder eine Kreativaufgabe „Wald-Kunst“, bei der Waldkunstwerke aus Naturmaterialien gestaltet und fotografiert werden sollen. Das Thema des Kreativwettbewerbs 2018 lautet: „Wald bewegt“.

Traditionell werden die Wald-Jugendspiele von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rheinland-Pfalz e.V. und den Landesforsten Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten und dem Ministerium für Bildung durchgeführt.

Nachhaltig lernen: Klassenzimmer in den Wald verlegen
„Den Wald zu erleben und dabei spielerisch Wissen und Erfahrungen zu vermitteln, ist besonders geeignet, ein positives Naturerlebnis bei Kindern zu wecken“, sagt Forstministein Ulrike Höfken. Das diesjährige Motto des kreativen WaldKunst-Wettbewerbs „Wald bewegt“ wirbt auch für den Natur-Spielraum Wald. „Viele Kinder haben heutzutage einen eingeschränkten Spiel- und Erlebnisraum vor der Haustür“, so die Ministerin. „Mit den Wald-Jugendspielen wir das Klassenzimmer in den Wald verlegt und bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich ihrem Alter gemäß frei zu bewegen und ihr Umfeld selbstständig zu erobern. Sie lernen den Wald als Lebensraum und Ökosystem kennen und schätzen – das ist in doppeltem Sinn nachhaltiges Lernen.“




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Bedeutung der Ökosysteme vermitteln
Der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Winfried Werner, freut sich über den guten Zuspruch und sieht dies als Zeichen für die Qualität der Wald-Jugendspiele: „Wir wollen bei den Kindern das Interesse an der Welt, in der wir leben, wecken – ihnen ein Gefühl für Schönheit und Bedeutung von Tieren, Pflanzen und Ökosystemen vermitteln. Alle Jahre wieder gelingt dies vielen engagierten Mitgliedern der SDW und Mitarbeitern von Landesforsten. Auf diesem Wege mein ausdrücklicher Dank an alle“.

Für die landesweit besten Klassen und Wettbewerbsarbeiten gibt es Preise zu gewinnen. Als Hauptförderer der Spiele stehen seit Anfang an die rheinland-pfälzischen Sparkassen zur Seite. „Seit ihrer Gründung übernehmen die Sparkassen in vielfältiger Weise Verantwortung für die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt. Mit der Förderung der Wald-Jugendspiele helfen wir, den Gedanken der Nachhaltigkeit von Kindesbeinen an zu verankern“, erläutert Sparkassenpräsidentin Läsch-Weber das Engagement der Institute.

Jährlich mehr als 17.000 Schülerinnen und Schüler
Ziel ist es, bei den Schülerinnen und Schülern ein Grundverständnis für den Wald als Teil der natürlichen Umwelt aber auch als einen Raum zur Erfüllung wichtiger gesellschaftlicher Bedürfnisse zu wecken und ein positiv-kritisches Umweltbewusstsein aufzubauen. Damit leisten die Wald-Jugendspiele einen ersten Beitrag auf dem Weg zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und unterstützen die Ziele eines kinderfreundlichen Rheinland-Pfalz.

Mit jährlich mehr als 17.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus etwa 950 Klassen sind die Wald-Jugendspiele die größte außerschulische Veranstaltung der Umweltbildung im Land. (PM)


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