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Nachricht vom 16.04.2018    

Mercedes-Fahrer fuhr nach Autobahnunfall einfach weiter

Regennasse Fahrbahn auf der Autobahn, ein ins Schleudern geratener PKW, ein heftiger Aufprall auf die Leitplanke: Spätestens jetzt stoppt man die Fahrt und wartet auf die Polizei. Nicht so ein 41-jähriger Brite. Er setzte seine Fahrt nach einem Unfall auf der Autobahn A 3 im Bereich Neustadt/Wied fort, kam aber nur bis Montabaur.

Der Mercedes des Briten wurde beim Aufprall auf die Mittelleitplanke erheblich ebschädigt, der Fahrer setzte seine Fahrt dennoch fort - zumindest bis Montabaur. (Foto: Verkehrsdirektion Koblenz/Polizeiautobahnstation Montabaur)

Neustadt/Wied/Montabaur. Das war kein gemütlicher Start in den Sonntag: Gegen 7.23 am 15. April kam es laut Mitteilung der Verkehrsdirektion Koblenz zu einem Unfall auf auf der Autobahn A3: Ein 41-jähriger Brite geriet demnach mit seinem PKW Mercedes auf der A 3 im Bereich der Gemarkung Neustadt/Wied auf regennasser Fahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt ins Schleudern. Der Wagen prallte frontal gegen die Mittelschutzplanken, der Rückstoß beförderte das Fahrzeug auf den Standstreifen, wo es zum Stehen kam. Andere Verkehrsteilnehmer waren gemäß Polizeimeldung offensichtlich nicht beteiligt.

Obwohl der PKW erheblich beschädigt wurde und der Fahrer von einem Zeugen angesprochen wurde, auf die Polizei zu warten, setzte er seine Fahrt in Richtung Frankfurt fort. Im Bereich Montabaur konnte er jedoch von einer Streife der Polizeiautobahnstation Montabaur gestoppt werden. Die Fahrt war damit zu Ende, es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (PM)


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