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Nachricht vom 16.04.2018    

Besuch im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen

Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung des Westerwaldvereins in Höhr-Grenzhausen bestand für die Teilnehme die Möglichkeit, das dortige Keramikmuseum zu besuchen. Der Westerwaldverein Bad Marienberg nutzte diese Gelegenheit. Der informative Rundgang zeigte nicht nur die Geschichte des Tonabbaus im Westerwald, sondern auch, wie der Ton bis heute zu Keramik geformt und gebrannt wird.

Die Mitglieder des Westerwaldvereins Bad Marienberg bei der Jahreshauptversammlung des Hauptvereins in Höhr-Grenzhausen.(Foto: Verein)

Höhr-Grenzhausen. Der Hauptverein des Westerwaldverein e. V. lud zu seiner 130. Mitgliederversammlung nach Höhr-Grenzhausen ein.Sechs Mitglieder aus Bad Marienberg folgten dieser Einladung und hatten vorher die Gelegenheit, eine kostenlose Führung durch das Keramikmuseum in Höhr-Grenzhasuen mitzumachen. Der informative Rundgang zeigte nicht nur die Geschichte des Tonabbaus im Westerwald, sondern auch die Technik, wie der Ton zu Keramik geformt und gebrannt wurde und heute noch wird.

Viele Exponate geben Aufschluss über die unterschiedlichen Gestaltungsarten. Besonders interessant war die Technik-Abteilung: Hier erfuhr die Gruppe, in welchen Gebrauchsgegenständen – von Bremsbelägen bis zum Zahnersatz – Westerwälder Ton verwendet wird. Seiner Reinheit ist zu verdanken, dass er – im Gegensatz zum Ton anderer Abbaugebiete – auf höchtse Temperaturen erhitzt werden kann und große Temperaturunterschiede aushält, ohne zu zerspringen. Am Schluss waren noch bemerkenswerte Arbeiten verschiedener Keramik-Künstler zu sehen. Nach dieser aufschlussreichen Tour durch die Welt des Westerwälder Tons gingen die Wanderfreunde zum VfL-Heim „Dat Brauhaus“, wo die Jahreshauptversammlung bei Kaffee und Kuchen stattfand.



Die nächsten Termine des Westerwaldvereins Bad Marienberg:
● Sonntag, 22. April: Rundwanderung auf dem Elberthöhenweg("kleine Runde"). Auf der etwa 9 Kilometerlangen Strecke führt der Weg leicht hügelig von Niederelbert über Ooberelbert wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die Wanderzeit beträgt 2 bis 2,5 Stunden. Eine Schlusseinkehr ist vorgesehen. Wanderführer ist Hans J. Wagner.
● Donnerstag, 10. Mai: Wanderung von Eichenstruth zum Frühjahrskonzert der Oellinger-Blasmusikanten. Start in Eichenstruth (gegenüberFirma Vecoplan): 10.30 Uhr. Wanderführer sind Hildegard und Gerhard Roth.(PM)


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