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Nachricht vom 09.04.2018    

Westerwaldverein erwanderte die Montabaurer Mären

Der Westerwaldverein Bad Marienberg e.V. war wieder auf Tour. Diesmal ging es auf die zweite Etappe der Montabäurer Mären zwischen Nomborn und Reckenthal. Gleich hinter Nomborn erreichten sie den 320 Meter hohen Bornkasten, einen Basalthügel, auf dem sich noch heute Reste einer Ringwallanlage aus der Keltenzeit befinden.

Die Wanderer des Westerwaldvereins Bad Marienberg auf ihrer Tour zwischen Nomborn und Reckenthal. (Foto: Verein)

Bad Marienberg/Nomborn. „Könnten die Steine im Westerwald reden, so hätten sie viel zu erzählen", wusste schon Karl Kessler im Jahre 2005. Diesen Eindruck hatten auch die 13 Wanderer, die sich die zweite Etappe der Montabäurer Mären zwischen Nomborn und Reckenthal vorgenommen hatten. Gleich hinter Nomborn erreichten sie den 320 Meter hohen Bornkasten, einen Basalthügel, auf dem sich noch heute Reste einer Ringwallanlage aus der Keltenzeit befinden, die sich auf etwa 500 Jahre vor Christus datieren lassen. Aber auch Funde aus der Steinzeit zeugen von einer schon viel früheren Besiedlung.

Neben einer tollen Aussicht auf die umliegenden Dörfer bot sich den Wanderern eine besondere Überraschung, als sie an den Steinbruch des Bornkasten kamen. Die Basaltstelen, die hier sichtbar waren, sind nicht – wie meist – vertikal, sondern horizontal geschichtet und erwecken den Eindruck, jemand hätte sie aufeinander gelegt. Am Fuße des Bornkastens war bald die Studentenmühle und der Eisenbach erreicht. Über Wiesen und lichte Wälder ging es nun durch das idyllische Eisenbachtal. Unterwegs zeigte sich schon das erste Grün: es blühten Anemonen, Primeln, das weiße und lila Lungenkraut und auf einer Wiese blühten sogar Osterglocken. Einmal mehr hatte die Wandergruppe Glück mit dem Wetter: Die strahlende Sonne und warmen Temperaturen entsprachen schon einem herrlichen Frühsommertag.




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Eine Info-Tafel berichtete über die Mär vom Waldmönch und da hier der Weg der Montabäurer Mären und der Reckenthaler Skulpturenweg parallel verlaufen, luden die schönen Holzskulpturen entlang des Weges zum Innehalten ein. Nach rund sechs Kilometern war das Ende der Etappe an der Einmündung des Eisenbachtals in das Gelbachtal erreicht. Von hier aus fuhr die Gruppe dann nach Montabaur zum verdienten Mittagessen. (PM)


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