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Nachricht vom 15.03.2018    

Endspurt: „bunt statt blau“ läuft noch bis 31. März

Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 31. März. Bis dahin können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und bei der DAK-Gesundheit in Montabaur abgeben. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits mehr als 4.000 junge Künstler angemeldet.

Symbolfoto

Montabaur. „Ich freue mich, wenn auch Schüler aus dem Westerwaldkreis bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Alexander Greco von der DAK-Gesundheit in Montabaur. Es sei beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen gearbeitet wird. „Jedes Plakat, das Jugendliche selbst entwerfen, bringt im Kampf gegen das Komasaufen mehr als Verbote oder der erhobene Zeigefinger“, so Greco.

2016 kamen laut Bundesstatistik 22.133 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen erstmals seit 2012 wieder gestiegen. Auch im Westerwaldkreis gab es neun Betroffene. „Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Solche wichtigen Gesundheitsthemen sollten in den Schulalltag einfließen“, unterstreicht Greco.

Schüler bekennen Farbe
Seit 2010 haben bundesweit mehr als 87.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus der Westerwaldregion. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. „Die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums gelingt mit dem Wettbewerb sehr gut“, erklärt Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Schüler und Lehrer kommen durch den Wettbewerb bei dem schwierigen Thema Alkohol neu ins Gespräch.“

Wirksamkeit von „bunt statt blau“
Die Plakate, die Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche wirken die selbst gemalten Plakate stärker als konventionelle Warnhinweise.




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Neu: Sänger Emree Kavás in Bundesjury
Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, wählt die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 31. März aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger „bunt statt blau“ 2018. Neu in der Bundesjury ist der Hamburger Newcomer Emree Kavás. Der Deutsch-Soul-Sänger begeistert mit seiner erfolgreichen Debütsingle „Kopf Hoch“ Medienvertreter und Musikfans gleichermaßen.

Sonderpreis auf Instagram
Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geld- und Sachpreise in Höhe von insgesamt rund 13.000 Euro zu gewinnen. Außerdem haben diejenigen, die über Instagram teilnehmen, die Chance auf einen Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann neben einem Geldpreis eine Eintrittskarte für die re:publica 2019 in Berlin gewinnen. Die re:publica ist die größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft in Europa.

Weitere Informationen zur Kampagne und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau.

Debütsingle „Kopf Hoch“ von Emree Kavás: www.youtube.com.



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