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Nachricht vom 09.03.2018    

Grippeschutz-Impfung ist auch jetzt noch sinnvoll

Die Barmer Ersatzkasse weist in einer aktuellen Pressemitteilung auf die Möglichkeit einer Grippeschutzimpfung mit Vierfach-Impfstoff hin. Ein hohes Risiko für einen schweren Grippeverlauf haben demnach Menschen mit einem schwachen Immunsystem, chronisch kranke, ältere Personen und Schwangere. Eine wichtige Empfehlung: Ob geimpft oder nicht, regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände verringert das Ansteckungsrisiko.

Eine Grippeschutz-Impfung ist auch jetzt noch sinnvoll. (Foto: Barmer)

Mainz. Die Barmer Ersatzkasse übernimmt schon seit Januar dieses Jahres die Kosten für den Vierfach-Impfstoff gegen Grippe bei Risikogruppen mit medizinischer Indikation. Darauf weist die Krankenkasse angesichts der grassierenden Grippewelle hin. „Eine Grippeschutz-Impfung ist auch jetzt noch sinnvoll“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Daher sollten insbesondere Risikogruppen ihren Impfstatus überprüfen.

Der bisher von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfohlene Dreifach-Impfstoff hat sich bei der aktuellen Grippewelle als relativ wirkungslos erwiesen. Daher hat die STIKO ihre Empfehlung Mitte Januar dieses Jahres entsprechend auf einen Impfstoff angepasst, der gegen vier Virustypen schützt. Die Barmer-Versicherten profitieren seitdem von dieser Leistung, obwohl es sonst bis zu drei Monate dauern kann, bis der neue Impfstoff generell Kassenleistung wird.




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Ein hohes Risiko für einen schweren Grippeverlauf haben Menschen mit einem schwachen Immunsystem, chronisch kranke, ältere Personen und Schwangere. Aber auch Personen, die täglich mit vielen Menschen in Kontakt kommen und dadurch ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben, sollten sich wappnen. Dazu gehören unter anderem das medizinische und pflegerische Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen, aber auch Lehrer und Arbeitnehmer im Einzelhandel. „Ob geimpft oder nicht, regelmäßiges Händewaschen und -desinfizieren verringert das Ansteckungsrisiko“, betont Kleis. (PM)


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