Werbung

Nachricht vom 08.03.2018    

Investitionen in die Zukunft des DRK-Krankenhauses

Gut durchdachte Konzepte fördern die Sicherstellung und Weiterentwicklung des DRK-Krankenhaueses Hachenburg. Das angestrebte Ziel: mit den modernen Kliniken auf Augenhöhe die Leistungen verbessern und die klinische Versorgung der ländlichen Bevölkerung sicherstellen.

Dr. Mathias Solbach mit Schwester Carolin bei der Visite. Fotos: Reinhard Panthel

Hachenburg. Eine Förderung von 2,5 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz ist für das DRK-Krankenhaus in Hachenburg bestimmt. Von diesen bewilligten Geldern sind zwei Millionen Euro für die notwendige Umstrukturierung der Notaufnahme vorgesehen. Während zurzeit über zwei Notaufnahmeeinrichtungen der Weg ins Innere des Krankenhauses gesteuert wird, ist künftig nur eine einzige zentrale Notaufnahme für die Ambulanz und die Liegend-Anlieferung geplant.

Nach erfolgtem Um- und Anbau werden die zentralen Abläufe arbeitstechnisch verbessert. Auch die Sterilisation erfährt eine Optimierung, da künftig diese Arbeiten zentral auf das Krankenhaus Kirchen übertragen werden, wozu ein Landeszuschuss in Höhe von 200.000 Euro bewilligt ist. Als dritte frohe Botschaft aus dem Gesundheitsministerium schlägt eine Zusage in Höhe von 300.000 Euro zu Buche, die für einen neuen und zentralen Aufzug im Innenhof des Gebäudes zeitliche und organisatorische Vorteile mit sich bringt. Dadurch werden künftig Transportwege von einer Ebene zur anderen ohne Umwege direkt in die einzelnen Etagen möglich sein.

Seit einigen Monaten ist Dr. Mathias Solbach als kompetenter Arzt für die derzeit noch zweigleisige Notaufnahme verantwortlich. Erst wenn der Neubau angegliedert ist, werden die bisher in chirurgische Ambulanz im Erdgeschoss und Liegend-Anfahrt getrennte Notaufnahmebereiche im unteren Geschoss in eine zentrale Notaufnahme zusammengeführt und die Patienten von dort aus nach medizinischer Überprüfung in die einzelnen Fachabteilungen weiter geleitet. Besonderes Augenmerk gilt dabei auch den Transportwegen der Patienten von einer in die andere Fachabteilung. Hygienische Vorteile können durch das neue Aufzugssystem ebenfalls verbessert werden, weil unterschiedliche Transportwege von den Stationen bis hin in die Bettenzentrale führen. Krankenbetten mit Patienten werden bisher - auch nach erfolgter Operation - über die Flure von den einzelnen Stationen bis zum Aufzug über die öffentlichen Besucherwege geführt. Das alles hat ein Ende, wenn das neue Aufzugssystem eingebaut worden ist.



Eine neue Intensivabteilung mit erweiterten Betten-Kapazitäten ist für den zweiten Bauabschnitt geplant. Durch die im Plan vorgesehene Sterilgut-Versorgungen und Aufbereitung an das Krankenhaus in Kirchen entsteht ein gewünschtes zusätzliches Platzangebot für den Bereich des Maschinenparks, das dringend für das DRK-Krankenhaus in Hachenburg benötigt wird. Die zusätzlich zugesagten Finanzhilfen für die drei Standorte in Höhe von 800.000 Euro werden aufgeteilt in 400.000 Euro für die erweiterte Steril-Einrichtung zentral im Krankenhaus Kirchen und jeweils 200.000 Euro für die Kliniken in Altenkirchen und Hachenburg.

Obwohl ein zweckmäßiger Konferenzraum im Altbau des Krankenhauses Hachenburg funktionstüchtig zur Verfügung steht, wird eine Grundsatzfrage zu klären sein, ob und wann auch der Altbautrakt des DRK-Krankenhauses Hachenburg durch einen Neubau zu ersetzen ist. Die immer noch genutzten Räumlichkeiten im Keller- und Dachgeschoß des Altbau-Baubereiches, in dem auch die Verwaltung angesiedelt ist, entsprechen schon lange nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Klinikum der heutigen Zeit.

Trotzdem sorgt der amtierende kaufmännische Direktor Jürgen Ecker, der seit 30 Jahren im Krankenhaus Hachenburg arbeitet, für einen reibungslosen Ablauf der Klinikleitung und kann sich auf einen guten Stab von Medizinern, Pflegepersonal und anderen Mitarbeitern verlassen. Er ist verantwortlich für die Organisation und Personalbeschaffung der beiden DRK- Krankenhäuser in Altenkirchen mit vier Stationen von jeweils 27 Betten und den 163 Betten im Klinikum Hachenburg. Nicht nur qualifizierte Ärzte, sondern auch die Beschaffung motivierten Pflegepersonals stellt den engagierten Direktor Ecker vor enorme Aufgaben, die nur schwer zu erfüllen sind. repa


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Hachenburg auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
     


Kommentare zu: Investitionen in die Zukunft des DRK-Krankenhauses

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus der Region


Viertes Poetry Slam-Festival in Selters begeisterte auf hohem Niveau

Selters. Die schöne deutsche Sprache, die von den meisten geliebt wird, von einigen Wenigen verändert werden soll, bietet ...

Evangelische Kirche: Neues Gesetz soll vor Gewalt schützen

Westerwaldkreis. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wendet sich gegen jede Form von physischer, psychischer ...

Kulturzentrum "Zweite Heimat": Mellow – Blow your mind – Magie & Illusionen live!

Höhr-Grenzhausen. Wenn man sich die Augen reibt und die Gehirnzellen mal ordentlich durchgepustet werden: Dann ist man in ...

Photovoltaikanlage in Rennerod gestohlen: Zeugen gesucht

Bretthausen. Im Zeitraum vom 21. Oktober, 15 Uhr, bis 23. Oktober, 11 Uhr, verschafften sich mehrere unbekannte Täter Zugang ...

Experte bestätigt: Wäller Hilfe kommt in Lesbos an

Selters. 1430 Euro, viele Hygienepakete und warme Kleidung – das ist die schöne Bilanz der Aktion „Stricken für Lesbos“, ...

Wohnungseinbrüche in Selters und Wirges: Zeugen gesucht

Selters / Wirges. Bereits am 22. Oktober kam es zwischen 18 Uhr und 22 Uhr zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Selters ...

Weitere Artikel


Studie der Uni Siegen: Jugendarbeit mit jungen Flüchtlingen

Siegen/Kreisgebiet. Jugendliche und junge Erwachsene, die aus Krisengebieten nach Deutschland geflüchtet sind, wollen in ...

Bürgermeister Merz gratuliert zum 25-jährigen Bestehen

Ransbach-Baumbach. Vor 25 Jahren gründete Klaus Stukemeier die Agentur KSKOMM, die sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelte, ...

Kulturminister Wolf: Anerkennung für Westerwälder Töpfertradition

Höhr-Grenzhausen. Im Rahmen einer Feierstunde wurde eine Fliese mit dem Logo des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO an ...

Zukunft des Stegskopfes: Bald soll Klarheit herrschen

Daaden. Wer geglaubt hat, dass die Würfel darüber schon längst gefallen sind, wie die Zukunft des ehemaligen Truppenübungsplatzes ...

Wieder ein Rekord: Finanzamt stellt Jahresergebnisse vor

Altenkirchen. Wenn die Arbeitsagenturen Rekordbeschäftigung melden und die Konjunktur brummt, schlägt sich das auch bei den ...

Frontalzusammenstoß – zwei Schwerverletzte

Niederroßbach. Am Mittwoch, den 7. März kam es gegen 15.30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen den Ortslagen Oberroßbach ...

Werbung