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Nachricht vom 08.02.2018    

Sicherer Umgang mit Erdgas und Strom bei Bränden

Wenn es brennt, muss jeder Handgriff sitzen und jede Entscheidung richtig sein. Menschenleben stehen auf dem Spiel. Spezielle Schulungen helfen dabei, dass auch die Helfer der freiwilligen Feuerwehren stets sicher sind. Die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein AG (EVM-Gruppe) informiert daher Feuerwehrleute aus der Region über den sicheren Umgang mit Erdgas und Strom bei Bränden.

Gemeinsam stark: Klaus Michel (l.) und Wolfgang Scheurer (2. v. l.) informieren Feuerwehrleute im Westerwald, wie hier Ende Januar in Westerburg, über die Gefahren von Strom und Erdgas. Das unterstützt auch Verbandsgemeindebürgermeister Gerhard Loos (3. v. r.). Foto: EVM/Röder-Moldenhauer.

Region. „Nicht nur bei Bränden, auch bei anderen Unfällen ist es wichtig, dass die Helfer der Feuerwehren wissen, welche Gefahrenquellen es gibt und wie sie damit umgehen müssen“, erklärt Klaus Michel, Sicherheitsingenieur der EVM-Gruppe. In seinem Vortrag widmet er sich dem Thema von der Wirkung des Stroms auf den menschlichen Körper über Mindestabstände zu elektrischen Anlagen und Anlagen erneuerbarer Energien bis zum Verhalten im Einsatz.

Neben kurzen Filmen, praktischen Beispielen und Tipps im Ernstfall, stand auch der Austausch wichtiger Kontakte auf dem Plan. „So sind alle Beteiligten bei Unfällen oder Bränden gut vorbereitet. Man kennt die Personen, hat Krisenpläne persönlich besprochen und ist über wichtige Details informiert“, so Klaus Michel. „Das schafft Sicherheit und schnelle Handlungsfähigkeit im Ernstfall.“

Doch nicht nur das Stromnetz birgt im Ernstfall Gefahren für Helfer und Opfer, auch bei Erdgas ist Vorsicht geboten. Gerade bei einem Gebäudebrand ist es besonders wichtig, zu wissen, ob das Haus mit Erdgas versorgt wird. Wolfgang Scheurer, Bereichsleiter Zentrale Netzdienste bei der Energienetze Mittelrhein (ENM), der Netzgesellschaft in der EVM-Gruppe, erklärt beispielsweise, wo und wie Feuerwehrleute die Erdgaszufuhr in Häusern sicher abstellen können.



„Erdgas ist von Natur aus geruchlos. Damit jeder aber sofort riechen kann, wenn Erdgas mal irgendwo austreten sollte, setzen wir ihm einen Duftstoff zu“, erklärt Wolfgang Scheurer. „Wenn wir Gas riechen, müssen wir alles vermeiden, was einen Funken erzeugen könnte. Das heißt Hände weg von Lichtschaltern, Mobiltelefonen, Steckern und Klingeln.“ Er rät, sofort das Haus zu verlassen und dann von außerhalb die Störungsannahme der ENM zu benachrichtigen. „Wir kommen lieber tausendmal umsonst als einmal zu spät“, betont der erfahrene Fachmann. Bei Störungen erreicht man die Netzexperten unter 0261 2999-55 für Erdgas und unter der 0261 2999-54 für Strom rund um die Uhr. Notfalls einfach 112 wählen: Die Rettungsstellen informieren dann umgehend die ENM.



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