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Nachricht vom 06.02.2018    

Land fördert Lernpatenprojekt im Westerwaldkreis

„Keiner darf verloren gehen‘ – der Name des Projekts ist Programm: Kinder in schwierigen Lebenssituationen brauchen neben der allgemeinen Förderung in Kitas und Schulen oft auch eine individuelle, persönliche Zuwendung und praktische Unterstützung, um gut lernen zu können und ihren Alltag zu bewältigen“, erläutert Familienministerin Anne Spiegel.

Symbolfoto

Westerwaldkreis. Das Land fördert das Lernpatenprojekt für Grundschulkinder mit besonderem Unterstützungsbedarf im Westerwaldkreis mit 6.405 Euro.

Die qualifizierten ehrenamtlichen Lernpatinnen und Lernpaten sollen den Kindern beim gemeinsamen Spielen, Lesen, Erzählen oder Hausaufgabenmachen vor allem Zeit, Verständnis und Anerkennung entgegenbringen. Dafür treffen sie ihr Lernpatenkind einmal pro Woche für zwei Stunden in der Schule. Evaluationen zeigen, dass die Kinder durch das Lernpatenprogramm konzentrationsfähiger, ausgeglichener und erfolgreicher in der Schule sind. Außerdem erfahren sie mehr Akzeptanz und Anerkennung in der Klassengemeinschaft.



Die Förderung des Projekts „keiner darf verloren gehen“, das von der Bürgerstiftung Pfalz modellhaft entwickelt wurde, wird vor allem für die Fortbildung und Begleitung der Lernpatinnen und Lernpaten eingesetzt. Träger der Lernpatennetzwerke können Bürgerstiftungen, Jugendämter sowie freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe sein, die das Projekt in Kooperation mit Grundschulen durchführen. Lernpatinnen und Lernpaten, die häufig aus einem pädagogischen Beruf kommen, werden im Vorfeld durch eine 30-stündige Schulung auf diese Aufgaben vorbereitet und erhalten auch danach durch eine regelmäßige Begleitung fachliche Unterstützung. (PM)


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