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Nachricht vom 11.01.2018    

Zoo Neuwied blickt auf 2017 zurück

Der Beginn eines neuen Jahres gibt immer wieder Anlass das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Im Zoo Neuwied gab es einige Jungtiere, neue Tierarten, Umbauten und Neubauten von Gehegen, viele Besucher, aber auch weniger erfreuliche Ereignisse.

Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. Überschattet wurde das Jahr durch den allzu frühen Tod von Oberbürgermeister Nikolaus Roth, dem Vorsitzenden des Fördervereins Zoo Neuwied e.V. 17 Jahre lang leitete er als Vorsitzender die Geschicke des Vereins, welcher Träger des Zoo Neuwied ist. Während seiner Amtszeit wurden viele Neubauten errichtet und Veränderungen vorgekommen, die den Zoo für viele Menschen in unserer Region als Ort der Erholung, der Bildung, des Artenschutzes und der Forschung näherbrachten.

Ansonsten verlief das Jahr 2017 insgesamt positiv. Rund 345.000 Besucher fanden den Weg in den größten Zoo in Rheinland-Pfalz. Diese bekamen auch einiges zu sehen: neue Tierarten, Nachwuchs und Renovierungen von Gehegen.

Der wohl prominenteste Nachwuchs der Zootiere waren die fünf Berberlöwenwelpen, die im April geboren wurden. Die beiden älteren Löwenjungtiere von Herbst 2016 entwickelten sich gut und konnten im Dezember 2017 in ihre neue Heimat in Tschechien umziehen. Darüber hinaus gab es das erste Mal Nachzuchten bei den Kurzohrrüsselspringern, aber auch bei den Kaiserschnurrbarttamarinen, Kronenkranichen, Watussirindern, Chuckwallas und gleich zweimal bei den Erdmännchen.

Neue Tierarten sind ebenfalls in den Zoo Neuwied eingezogen. Ein Pärchen Manule bewohnt die ehemalige, umgebaute Leopardenanlage und eine kleine Herde Vikunjas ist nun neben den Humboldtpinguinen zu sehen. Die Vikunjas brachten auch gleich eine Überraschung mit, da eine Stute trächtig in den Zoo kam und im Oktober ein gesundes Stutfohlen zur Welt brachte. Viele neue Tierarten sind im Rahmen der Renovierung des alten Kakaduhauses dazu gekommen. Dieses trägt nun den Namen „Avimundo“ (Welt der Vögel). Dort sind unter anderem Grünarassaris, Weißhaubenturakos, Von-der-Decken-Tokos und viele weitere neue Arten zu sehen. Somit lebten zur Inventur am 31. Dezembert genau 1.543 Tiere aus 183 Arten im Zoo Neuwied.

Die Bauarbeiten standen ganz im Zeichen der Prinz Maximilian zu Wied Halle für schwerpunktmäßig südamerikanische Tiere. Der kalte Winter Anfang des Jahres sorgte für einen kurzen Stopp der Bauarbeiten. Bei den extremen Minusgraden waren keine Beton- oder Bodenarbeiten möglich. Als dann aber alle Wände standen und die Unterkonstruktion für das Dach inklusive der großen Lichtpyramide gesetzt waren, konnte am 5. April 2017 Richtfest gefeiert werden. Seitdem wurden die Türen und Fenster eingesetzt, die Elektrik fertig gestellt, Lüftung und Heizung laufen und das Gebäude erstrahlt in frischen Grüntönen. Auch wenn die Halle von außen schon „ziemlich fertig“ aussieht, ist noch einiges zu tun. Der Innenausbau mit der Gehegegestaltung für die etwa 20 Tierarten ist in kompletter Eigenleistung des Zoos zu leisten und wird noch einige Monate in Anspruch nehmen.

Neben der Großbaustelle wurde aber im vergangenen Jahr auch an anderen Stellen fleißig renoviert und gebaut. Das ehemalige Leopardengehege wurde für die Haltung von Manulen umgebaut und die Mähnenspringeranlage wurde für Vikunjas neu gestaltet. Auch die Hornraben-Anlage wurde modernisiert. Das Gehege wurde vergrößert, mit einem Netz überspannt und ein beheizter Stall sorgt nun dafür, dass die Hornraben auch im Winter ihre Anlage auf der Afrikawiese nutzen können.

Aber nicht nur für die Tiere konnten Neuerungen geschaffen werden. Im Sommer ist der Spielplatz neu gestaltet worden und hat einen neuen Namen erhalten. Dank des Sponsorings der Stadtwerke Neuwied (SWN) erstrahlt er nun in neuem Glanz. Mit einem großen Torbogen wurde er zum „SWeNi-Kinderland“. Die SWN ließen ein Großspielgerät und ein Spielgerät für Kleinkinder installieren, sodass kleinen wie größeren Kindern abwechslungsreiche Klettermöglichkeiten geboten werden. Auch wurden am Spielplatz und an mehreren Gehegen neue Schilder und Lagepläne installiert. So haben nicht nur die kleinen Zoobesucher etwas vom Engagement der SWN.

Auch im neuen Jahr wird im Zoo Neuwied fleißig an einer Optimierung der Tierhaltung und Erhöhung der Attraktivität für die Besucher gearbeitet. Die neue Prinz Maximilian zu Wied Halle wird eröffnet, es gibt sicherlich wieder reichlich Nachwuchs bei den Tieren und vieles mehr. Wer all das direkt miterleben möchte, dem empfiehlt sich der Kauf einer Jahreskarte, mit der man den Zoo regelmäßig besuchen kann.


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