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Nachricht vom 20.12.2017    

Zoo Neuwied: Schönhörnchen macht seinem Namen alle Ehre

Die warme Jahreszeit von März bis Oktober ist für viele die schönere Zeit für einen Besuch im Zoo Neuwied. Dabei gibt es im größten Zoo in Rheinland-Pfalz auch im Winter viel zu sehen. Die Erdmännchen kuscheln sich unter ihrer Wärmelampe aneinander, der Tiger hinterlässt mit seinen großen Tatzen Spuren im Schnee und die Przewalskipferde sehen mit ihrem dicken Winterfell viel zotteliger aus als im Sommer.

Foto: Zoo Neuwied

Neuwied. Wer sich aufwärmen möchte, hat dazu bei ganzjährig 22 Grad im Exotarium die Möglichkeit. Viele Reptilien und Amphibien gibt es dort zu entdecken und nun auch eine neue Säugetierart: das Prevost-Schönhörnchen.

Im ersten Gehege im Erdgeschoss hat das männliche Schönhörnchen sein neues Zuhause gefunden. „Kaido“, wie er von den Tierpflegern genannt wird, ist im März 2016 im Zoo in der Wingst geboren. Der geschickte Kletterer springt flink von Ast zu Ast und orientiert sich dabei größtenteils mit seinem guten Sehsinn. In ihrer ursprünglichen Heimat in Südostasien bewohnen die Prevost-Schönhörnchen bevorzugt immergrüne, tropische Wälder. Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus Samen und Früchten, aber auch Insekten werden gerne gefressen.



Die tagaktiven Hörnchen halten keinen Winterschlaf und legen keine Vorräte an, wie unsere einheimischen Eichhörnchen. Der Name Schönhörnchen leitet sich von den sehr auffälligen, variantenreichen Fellfärbungen ab. Die Art im Zoo Neuwied zeichnet sich durch einen dunklen Rücken und einen roten Bauch verbunden durch einen weißen Streifen aus.


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