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Nachricht vom 08.12.2017 - 17:03 Uhr    

Bergweihnacht mit Alphornklängen

Am zweiten Advent (10. Dezember) lohnt es sich besonders zum mittelalterlichen Schieferbergwerk nach Limbach zu kommen. Denn an der Grube hoch oben auf dem Assberg wird ab 13:30 Uhr eine einzigartige Bergweihnacht gefeiert. Hierzu verwandelt der örtliche Kultur- und Verkehrsverein (KuV) das von ihm ehrenamtlich betreute bergbauliche Kleinod in einen weihnachtlichen „Christstollen“.

Schieferbergwerk Limbach. Foto:KuV

Limbach. Kerzen, Lichter und eine festliche Dekoration erfüllen die Umgebung, den Stollen und das Dunkel der Grube in zwanzig Meter Tiefe mit weihnachtlichem Glanz und sorgen so für eine unvergleichliche Atmosphäre.

Doch damit nicht genug: Glanzvolle musikalische Aufführungen - auch unter Tage - lassen die Limbacher Bergweihnacht zu einem unvergesslichen Klang- und Adventserlebnis werden. Freuen Sie sich auf die einzigartige Akustik der Grube und einen Nachmittag voller Gänsehautmomente: Vom bekannten Bariton-Solisten Günter Orthey (14:15 Uhr) über die Blasmusik der heimischen Limbacher Dorfmusikanten (15 Uhr) bis hin zu – was wäre eine Bergweihnacht ohne sie – den unvergleichlichen Klängen des Alphornecho Westerwald (15:45 Uhr). Und wer nach so viel Musik selbst Lust bekommen hat, seiner Vorfreude auf Weihnachten lautstark musikalisch Ausdruck zu verleihen, findet ab 16:30 Uhr im „Christstollen-Chor“ Gelegenheit dazu. Unterhaltsam begleitet wird das gemeinsame Weihnachtsliedersingen traditionell von Dirk Zorn auf seinem Akkordeon.

„Über Tage“ bieten derweil dampfender Glühwein, alkoholfreier Punsch, allerlei Weihnachtsleckereien sowie Kaltgetränke und ein deftiger Eintopf Gelegenheit, sich zu stärken. Mit einer Fackelwanderung hinunter nach Limbach zum Haus des Gastes (etwa 1,5 Kilometer) wartet gegen Ende der Bergweihnacht um 17:30 Uhr noch ein letztes Glanzlicht auf die kleinen und großen Besucher.

Der KuV empfiehlt den Besuch der Bergweihnacht mit einer Rund-Wanderung zu verbinden. Beispielsweise auf dem „Limbacher Panoramaweg“ (LIMBACHER RUNDE 21, 7,3 Kilometer), über den um 12 Uhr ab Limbach, Haus des Gastes (Hardtweg 3) auch eine geführt Tour zum „Christstollen“ angeboten wird. Ab dem Wanderparkplatz an der Limbacher Steinbrücke (Ortsmitte) lässt sich zudem aus Westerwald-Steig (3 Kilometer, bachabwärts) und Druidensteig (2 Kilometer, über Mühlenaustraße) eine Rundwanderung zur Grube kombinieren. Alternativ kann der Rückweg natürlich auch mit der Fackelwanderung erfolgen. Die beiden Steige lassen sich aber auch ab Kloster Marienstatt kombinieren (ab großer Parkplatz Steinbrücke). Hier sind es 7 Kilometer (Westerwald-Steig, über Brücke Richtung Limbach) beziehungsweise 3 Kilometer (Druidensteig, bachabwärts Richtung Limbach) bis zur Grube. Zudem führt ab der Kirche auch der Marienwanderweg zum Bergwerk (2,5 Kilometer).

Wer lieber mit dem Auto zur Bergweihnacht kommen möchte, nutzt bitte die Zufahrt über den Neuengarten (Ortsausgang Richtung Astert) und folgt den Schildern. Parkplätze sind in Grubennähe in ausreichender Zahl vorhanden.

Weitere Rund-Wander-Tipps sowie alle Infos zur Bergweihnacht gibt es gerne telefonisch unter 0151 220 74 323 oder im Internet unter www.kuv-limbach.de.

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