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Nachricht vom 05.12.2017    

Seekatz: SPD-Politiker Hering will Leute für dumm verkaufen

Der Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz freut sich ebenso wie alle politisch Verantwortlichen, dass die Grundschule in Norken nicht den Schließungsplänen der SPD-Landesregierung zum Opfer gefallen ist. „Auf allen politischen Ebenen haben wir uns für den Erhalt der Schule eingesetzt und sind froh, dass die einzige UNESCO-Schule im Westerwald nicht geschlossen wird“, so Seekatz.

Foto: pr

Norken. „Abenteuerlich sei aber, dass ausgerechnet der SPD-Kollege Hering behauptet, dass neben dem guten Konzept der Schule sein persönlicher Einsatz dafür maßgeblich war, dass die Schule nun doch nicht geschlossen werde. Hier sollten die Bürgerinnen und Bürger eindeutig für dumm verkauft werden“, so Seekatz.

Die Bürgerinnen und Bürger würden aber nicht vergessen, dass es die SPD-geführte Landesregierung gewesen sei, die die Schule auf die „Schliessungsliste“ gesetzt und damit viele Sorgen in der Gemeinde verursacht habe. Hering müsse sich fragen lassen, warum die Vorzeigeschule in Norken, ein Unesco-Projekt bei der rot-grün-gelben Landesregierung überhaupt in die Diskussion gekommen sei, das sei schon ein Ausdruck politischen Versagens.

Wenn diejenigen, die Problemstellungen verursachen, sich dafür abfeiern lassen wollen, diese selbst gemachten Probleme dann gelöst zu haben, verdient dies sicherlich kein Lob. Alternativ: „Wer ein Feuer anzündet und die Menschen in Angst und Schrecken versetzt, kann sich nicht später dafür feiern lassen, dass er das Feuer wieder austritt“ bringt Seekatz die Rolle seines Landtagskollegen auf den Punkt. Wenn dann noch behauptet wird, dass der persönliche Einsatz dazu beigetragen habe, dass der Kelch nur deshalb an der Schule vorüber gegangen sei, weil er sich persönlich dafür eingesetzt habe, schlage das dem Fass den Boden aus.

Es sei doch die SPD-Ministerin gewesen, die die Schule schließen wollte. „Oder war es nur Taktik anzukündigen, viele Schulen schließen zu wollen, um dann als Retter der nicht geschlossenen Schulen auftreten zu können ?“, fragt Seekatz weiter. Hinzu komme, dass die Finanzmisere des Landes, die zu diesen Überlegungen geführt hätte, selbst verschuldet sei. Aufgrund der finanzpolitischen Eskapaden der SPD-Regierung am Nürburgring und am Flughafen Hahn seien mehrere hundert Millionen Euro Steuergelder in den Sand gesetzt wurden, an dieser Steuergeldverschwendung sei der Kollege Hering nicht ganz unbeteiligt. Mit diesem Geld hätten über Jahrzehnte lang viele Lehrer für unsere Grundschulen bezahlt werden können, so Seekatz.

Die neun Grundschulen, die jetzt geschlossen werden, würden sich hoffentlich entsprechend zur Wehr setzen, damit der ländliche Raum nicht weiter ausgeblutet wird. Die CDU im Land und Kreis werde jedenfalls auch weiter dauerhaft und ehrlich für eine Chancen-gerechtigkeit für die Menschen im ländlichen Raum kämpfen.
(PM Ralf Seekatz)


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