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Nachricht vom 27.10.2017    

Else: Plötzlich stand die Polizei vor meiner Tür

Ihr kennt mich doch schon lange und wisst ganz genau, dass ich stets neugierig bin. Mit dem Bau einer Moschee in Hachenburg ist nun nach langem Warten endlich begonnen worden. Das hat mich natürlich interessiert, vor allen Dingen deshalb, weil das Thema immer noch die Gemüter erhitzt.

Grafik: Rosemarie Moldrickx

Ich schnappte mir dann am Freitagnachmittag, den 27. Oktober die Kamera und wollte die „lebendige Baugrube“ fotografieren, damit die Kurier-Leser auch darüber Erkenntnis erlangten, wo und wie groß die neue Moschee in der Adolph-Kolping-Straße werden soll. Plötzlich war ich umringt von Arbeitern aus der Baugrube, die lautstark forderten die Fotos sofort zu löschen. „Wir kennen die Gesetze und unsere Rechte!“, sagten sie zu mir. Der Aufforderung vor Ort stehen zu bleiben, bis die alarmierte Polizei zur Stelle sei, folgte ich jedoch nicht und fuhr einfach nach Hause.

Es dauerte nicht lange, bis es an der Haustür klingelte und zwei Polizeibeamtinnen nach dem Grund für den Fotoeinsatz fragten. Es klärte sich alles auf und die unverfänglichen Fotos ohne Personenerkennung wurden in Augenschein genommen, nicht gelöscht und nicht beanstandet.




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Soweit sind wir nun schon…. und das ist erst der Anfang des „friedlichen Miteinanders der Kulturen“? Ich empfehle all meinen Mitbürgern hier in Hachenburg das besagte Baugebiet rings um die Moschee in der Adolph-Kolping-Straße als „no-go-aera“ zu respektieren und unter gar keinen Umständen fragende Blicke oder Fotoapparate zum Einsatz zu bringen, …sonst klingelt es an der Haustür. In diesem Sinne für heute Eure furchtlose Else.

--
Wegen der nicht enden wollenden Diskussion in Form von Kommentaren auf Facebook und dem WW-Kurier, werden hier nun die aufgenommenen Fotos veröffentlicht (unter dem Artikel). Es kann sich nun jeder selbst seine Meinung bilden. Es sei hier noch mal erwähnt, dass die Aufnahmen von der Polizei gesichtet und nicht beanstandet wurden.


Lokales: Hachenburg & Umgebung
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