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Nachricht vom 21.10.2017    

Else meint: „Chance vertan“

Der muslimische Ortsverein Hachenburg hat dem Stadtrat und dem Stadtbürgermeister kürzlich schriftlich mitgeteilt, dass er seine Mitarbeit am Runden Tisch bis auf weiteres nicht mehr wahrnimmt. Darüber hinaus haben die Baggerarbeiten zum Bau der Moschee auf dem Grundstück der Ditib im Stadtteil Altstadt begonnen.

Grafik: Rosemarie Moldrickx

Hachenburg. Unsere Else meint dazu: „Also, wenn ihr mich fragt, was ich zum Austritt der Muslime von dem "runden Tisch" halte? Ich halt es mit den Westerwäldern: dann eben nicht. Aber aus christlicher Sicht nach dem Schlag ins Gesicht, auch noch die andere Wange hinhalten? Nee... da denke ich anders.

Die BI "Hachenburg soll bunt bleiben", hat anders als die SPD-Führung, die DITIB und ihr Treiben richtiger eingeschätzt und durch qualifizierte Vortragsreihen für Aufklärung gesorgt. Die muslimische Gemeinde hat eine weitere Chance für ein friedliches Miteinander mit anderen Religionsgemeinschaften vertan...“

Bis dann mal wieder, Eure Else


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Kommentare zu: Else meint: „Chance vertan“

3 Kommentare

Sehr geehrter Herr Wittenberg,

da bin ich nicht Ihrer Ansicht. Sie scheinen ja der Experte zu sein, was das Futter für
für Rechten betrifft. Wenn wir immer laut rufen " Die sind aber Schuld , was bringt uns das?
Die Religionsfreiheit in Deutschland ist klar geregelt und bedarf nicht sonstiger Interpretationen. Wir reden hier nicht über Fremde sondern muslimische Mitbürger aus Hachenburg! Ich bitte ernsthaft Sie darüber mal nachzudenken ob man sich so seinen
Mitbürgern verhalten sollte? Ach noch zum Schluss, ich habe die Ditib in meinem Kommentar gar nicht erwähnt, noch bin ich ein Sympathisant der Ditib.Ihre Bitte um das Nachdenken ob
man der Ditib soviel Freiheit gewähren muss stellen Sie an die zuständigen Politiker und Behörden.

#3 von Dedic , am 30.10.2017 um 07:16 Uhr
Sehr geehrter von Dedic,

hier sehen Sie was verkehrt . Der Alleingang und Abschied von runden Tisch gibt den Rechten ihr Futter. Wer die Religionsfreiheit in unserem Land leben möchte sollte sich an anderen kulturelle Geflogenheiten halten. Und bitte ernsthaft mal nachdenken ob man der Ditib wirklich soviel Freiheiten gewären muß .
#2 von I.Wittenberg, am 24.10.2017 um 23:27 Uhr
Liebe Else, es wäre zu einfach nur zu sagen "Chance vertan "
Wenn es doch so einfach ist eine Lösung zu finden, wäre es doch gewiss nicht
soweit gekommen. Schon der Anfang war ziemlich holprig! Meiner Meinung nach
gehört ein Umgang in Augenhöhe, ich meine Respektvolles miteinander dazu.Bei
Lösungsgesprächen die nur aus Forderungen bestehen kann und wird es keine Einigung geben.
Ein Abbruch der Gespräche ist für beide Seiten katastrophal und nicht von Nutzen.
Traurig das dies noch die Stimmung unserer Stadt vergiftet und den Rechten Spielraum
für ihre Propaganda gibt.
#1 von Dedic, am 22.10.2017 um 10:23 Uhr

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