Werbung

Nachricht vom 16.09.2017    

555 Schritte führen in die Vergangenheit

Vor über 72 Jahren erreichten amerikanische Truppen Hadamar und befreiten viele Patienten der damaligen Landesheilanstalt. Tausende waren zuvor dort ermordet worden. Die „555er“ aus dem Buchfinkenland besuchen am Mittwoch, 4. Oktober die heute dort bestehende Gedenkstätte und wollen dadurch auch an die Opfer erinnern, von denen viele auch aus dem Westerwald kamen.

Ausschnitt aus dem Mahnmal der Gedenkstätte Hadamar. Foto: Veranstalter

Buchfinkenland. Nach einer kurzen Führung durch die Räume der Gedenkstätte und die Ausstellung kehren die Gäste nebenan im Klostercafé besinnlich zu Kaffee und Kuchen ein. Bei Ankunft in Hadamar steht zunächst eine kurze Führung durch die schöne Liebfrauenkirche auf dem Programm. Dieses sakrale Kleinod gilt als Kunstdenkmal nationalen Ranges.

Folgender Ablauf ist geplant:
- 13.45 Uhr: Abfahrt des Busses im Buchfinkenland
- 14.40 Uhr: Kurzer Einblick in die Liebfrauenkirche
- 15.20 Uhr: Besuch mit Führung in zwei Gruppen in der Gedenkstätte (mit Sitzgelegenheiten)
- 16.20 Uhr: Kaffee und Kuchen im Kloster-Café
- 17.15 Uhr: Rückfahrt ins Buchfinkenland
-
Hier die Zusteigemöglichkeiten für den Bus:
- 13.45 Uhr: Hübingen, am Ortseingang.
- 13.50 Uhr: Gackenbach, Bushaltestelle Nähe Altenheim (auch für die Teilnehmenden aus dem Ignatius-Lötschert-Haus)
- 14.00 Uhr: Horbach, Bushaltestellen Haus Sanner und Brunnenplatz
-
Wer darf mitfahren? Wie immer bei den 555ern gilt: Besonders willkommen sind Bewohner des Horbacher Altenheimes und „Buchfinken“, die möglichst das neunte Lebensjahrzehnt schon begonnen haben. Aber auch Senioren ab 75 Jahre, die nicht mehr zu den Allerfittesten gehören, können gerne teilnehmen. Schön, dass in den letzten Monaten immer auch Ü-80-Senioren aus umliegenden Dörfern wie Niederelbert, Daubach, Stahlhofen oder Ettersdorf bei uns mitmachen und sich wohl fühlen. Diese sind natürlich auch diesmal ganz herzlich willkommen.



Wichtig: das Tempo der 555 Schritte richtet sich auch bei Ausflugfahrten immer nach den Langsamsten. Im Bus kann gerne bei Bedarf ein Rollator mitgenommen werden. Wir fahren auch bei nicht optimalem Herbstwetter, also auch wenn es regnet.

Was ist zu bezahlen? Es ist ein Kostenbeitrag von je mindestens 10 Euro für die Busfahrt, Eintritt und Führung in die Gedenkstätte und die Liebfrauenkirche sowie den Nachmittagskaffee mit Kuchen abgedeckt. Es entstehen für die Reisenden keine weiteren Kosten. Wer will. kann aber gerne auch etwas mehr beitragen, dann ist das Defizit für den Förderverein nicht so groß.

Muss man sich anmelden? „555er“ und Gäste müssen sich für diesen Ausflug nicht anmelden. Weitere Infos gerne im Altenheim (Tel. 890) oder bei den Organisatoren per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de. Auch die Mitorganisatoren Franz-Josef Jung, Harry Krawinkel und Hans-Jürgen Merfels sind gerne ansprechbar und helfen auch dabei pünktlich an der jeweiligen Bushaltestelle zu sein. (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Exkursion zur ökologischen Wiederbewaldung in Marienstatt

Am Sonntag, den 30. August 2026, lädt die Naturschutzinitiative e.V. (NI) zu einer lehrreichen Exkursion ...

Fledermausnacht im Westerwald: Den geheimnisvollen Nachtjägern auf der Spur

Die 30. Europäische Fledermausnacht verspricht ein spannendes Erlebnis für Naturfreunde. Organisiert ...

75 Jahre im Einsatz: Die Geschichte der Polizeiautobahnstation Montabaur

Die Polizeiautobahnstation Montabaur blickt auf eine 75-jährige Geschichte zurück. Angefangen als kleines ...

Radsport trifft Umweltbewusstsein: Etappenfahrt "Lebenselixier Wasser"

Die Equipe EuroDeK plant eine außergewöhnliche Radtour durch Rheinland-Pfalz, die sich intensiv mit dem ...

Guckheim: Telefonbetrüger geben sich als Polizisten aus

In der Verbandsgemeinde Westerburg sind derzeit Telefonbetrüger aktiv, die sich als Polizeibeamte ausgeben. ...

3. Aktualisierung: Waldbrand bei Gebhardshain - Der Tag danach

Ein Feuer auf einem Kleinspielfeld bei Gebhardshain am 16. August 2026 hat sich zu einem großflächigen ...

Weitere Artikel


Gold für Staudt und Merkelbach

Der Landesentscheid 2017 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist entschieden. Die interdisziplinär ...

Reihe „Sommermusik vor dem Rathaus“ mit „Crossroad“

Die Reihe „Sommermusik vor dem Rathaus“ am Großen Markt in Montabaur geht am 23. September in der Zeit ...

Kammerchor Marienstatt musiziert in Dreifelden

Bevor der Kammerchor Marienstatt als Träger des ersten Kulturpreises Westerwald seine dritte Konzertreise ...

„Elliot Duo“ gastiert im Gelbachtal

„La Vida Breve, das kurze Leben", unter diesem Titel und mit Werken von Antonio Vivaldi, Manuel de Falla, ...

Was hat der Wähler gewollt? - Auswertung mit Prof. Dr. Kocks

Mit einem interessanten Jahresprogramm kämpfen die „Sozis“ in den Elbertgemeinden, im Buchfinkenland ...

Trucker-Treffen im Stöffel-Park

Was gehört zum Westerwald wie der Basalt? Trucks! Die und ihre Fahrer gibt es in der Region reichlich. ...

Werbung