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Nachricht vom 31.08.2017    

Zuwachs für den Windpark Höhn

Die Bilanz kann sich sehen lassen: 20,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen die drei Windenergieanlagen in Höhn jedes Jahr. Nun wird der erweitert. Zwei neue Windenergieanlagen sollen sich ab dem Frühjahr 2018 in der Gemarkung Höhn drehen und jährlich zusätzlich rund 14 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Sie befinden sich ganz in der Nähe der jetzigen Standorte, etwa 1,5 Kilometer nordöstlich vom Ortskern Höhn.

Drei Windenergieanlagen drehen sich derzeit im Windpark Höhn – ab Frühjahr 2018 sollen noch zwei weitere dazu kommen. Foto: evm/Röder-Moldenhauer.

Höhn. Zusammen mit den drei bestehenden Anlagen wird dann so viel Strom erzeugt, wie rund 24.000 Menschen durchschnittlich jährlich verbrauchen. Und dabei werden rund 18.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 eingespart. „Ich freue mich, dass wir das Projekt gemeinsam mit der Gemeinde weiterführen können“, erklärt Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der EVM. „Wir gehen so einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer regenerativen Energiezukunft.“

Die Erweiterung der Anlagen in Höhn nur ein Jahr nach der offiziellen Einweihung mit einem Bürgerfest zeigt, wie groß das Vertrauen der Gemeinde in das kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen ist. „Wir führen die Partnerschaft mit der EVM gerne fort“, so Ortsbürgermeister Hans-Dieter Kraft. „Die Vorteile, die ein solcher Windpark für uns als kleinen Ort im Westerwald bringt, liegen auf der Hand: Mit den Einnahmen können wir in Kindergärten, Kinderspielplätze, Infrastrukturmaßnahmen, den Ausbau von Gemeindestraßen und Ortsverschönerungsmaßnahmen investieren. Und darüber hinaus produzieren wir mehr klimafreundliche Energie als wir selbst verbrauchen.“




Nachdem die Erweiterung genehmigt wurde beginnt in den kommenden Wochen der Bau der Zuwegung. Denn ein solches Projekt braucht große Fahrzeuge, die die einzelnen Bauteile an ihren Aufstellungsort bringen. Dazu müssen die Wege entsprechend ausgebaut beziehungsweise teilweise neu angelegt werden. Im Herbst plant dieEVM, die Fundamente zu gießen und danach die Türme, die Gondeln und die Rotorblätter zu montieren. Bereits im kommenden Frühjahr sollen sich die neuen Windräder mit einer Nennleistung von je 3,2 Megawatt zusammen mit ihren „Geschwistern“ drehen.

Betrieben wird der Windpark Höhn von einer Projektgesellschaft, an der, neben dem Hauptgesellschafter EVM, auch die Rheinische Energie AG (Rhenag) beteiligt ist.


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