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Nachricht vom 18.08.2017    

Eva-Maria Hebgen wird neue Leiterin des stationären Hospiz St. Thomas

Nachdem das stationäre Hospiz St. Thomas in Dernbach am Dienstag, 15. August offiziell seinen Betrieb aufgenommen hat, übernimmt Eva-Maria Hebgen nun die Position der Hospiz- und Pflegedienstleitung. „Ich freue mich, dass Frau Hebgen diese Aufgabe ab sofort ausüben wird. Auf Grund ihrer Vorbildung ist sie auf diese Tätigkeit sehr gut vorbereitet“, so Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Katharina Kasper HOSPIZ GmbH.

Dernbach. Dernbach. Im Rahmen der Hospizeröffnung kamen alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Hospiz zusammen, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. Anwesend waren außerdem Katja Müller, Koordinatorin und Michaele Gerz, Hospiz- und Palliativfachkraft des Hospizvereins Westerwald e. V. sowie weitere Vertreter der Katharina Kasper HOSPIZ GmbH.

Eva-Maria Hebgen ist ab sofort erste Ansprechpartnerin für Gäste, Angehörige und weitere Interessierte. Daneben fällt die Personalplanung in ihren Verantwortungsbereich. Auch verschiedene koordinierende Aufgaben nimmt die neue Hospizleiterin wahr. Dazu zählt neben der Aufnahme von Gästen auch die Einsatzplanung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Westerwald e. V. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe im Hospiz St. Thomas und fühle mich der neuen Herausforderung gegenüber gut gewappnet. Ich habe das Gefühl, es ist genau der richtige Zeitpunkt für mich, um diese Aufgaben zu übernehmen und unsere Gäste, ihre Angehörigen und unsere Mitarbeiter gut und umfassend begleiten zu können“, erzählt die neue Einrichtungsleiterin.

Die gebürtige Westerwälderin bringt für diese anspruchsvolle Tätigkeit viel Erfahrung mit: Als staatlich anerkannten Krankenschwester baute sie die Funktion der Pflegeüberleitung und des Case Managements im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach auf und war für die Betreuung der Krankenpflegeschüler zuständig. „Dieser Mix war in den letzten Jahren genau das Richtige für mich. Hier konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln“, resümiert sie. Neben ihren Aufgaben im Krankenhaus absolvierte Eva-Maria Hebgen an der Katharina Kasper Akademie eine Fortbildung zur Palliative Care Fachkraft. Einen Ausgleich zu dem anspruchsvollen und emotionalen Arbeitsgebiet findet Hebgen in ihrem Glauben: Aktiv gestaltet sie in ihrer Freizeit das Gemeindeleben als Mitglied und Vorstand im Pfarrgemeinderat Nentershausen mit.




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Bis zu acht Gäste können in den hellen, lichtdurchfluteten Räumen des Hospizes würdevoll umsorgt und begleitet werden. Hauptamtliche Pflegekräfte und Ehrenamtliche des Hospizvereins Westerwald sorgen dafür, dass Sterbende ihren letzten Lebensweg würdevoll erleben können, hören ihnen zu, schenken Zeit und gehen auf ihre Wünsche ein. Selbstverständlich werden hier auch die Angehörigen einbezogen. Auf Wunsch steht für diese eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung.

Da die Kosten für den Bau eines stationären Hospizes (hier 2,4 Millionen Euro) nicht durch öffentliche Kassen oder Fördermittel finanziert werden und der Gesetzgeber auch für den zukünftigen Betrieb keine 100-prozentige Refinanzierung durch die Kostenträger vorsieht, ist das Hospiz St. Thomas auf Spenden angewiesen. Um dieses gemeinnützige Projekt zu verwirklichen, braucht es Freunde und Förderer. Von Anfang an haben sich sehr viele Westerwälderinnen und Westerwälder in unterschiedlichster Art und Weise eingebracht und sich das gemeinnützige Ziel damit zu Eigen gemacht. Neben der Unterstützung durch die Deutsche Fernsehlotterie mit 500.000 Euro ist der aktuelle Betrag in Höhe von circa 2.114.420 Euro auf das bemerkenswerte Engagement des Hospizvereins Westerwald und der Spendenbereitschaft der Westerwälderinnen und Westerwälder zurückzuführen.

Kontaktdaten und Informationen zum Thema Spenden und ehrenamtliches Engagement sind unter www.hospiz-dernbach.de aufgeführt. (PM)


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