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Nachricht vom 27.07.2017    

Kleindenkmal entdeckt und geborgen

„Durch einen Hobbyhistoriker wurden wir auf den Grenzstein Nr. 108 aufmerksam gemacht. Dieser Grenzstein lag an der Quelle des „Wibelsbach“ und markierte einst die Grenze zwischen dem Königsreich Preußen und dem Herzogtum Nassau.

Der Grenzstein zeigt die Markierung „G CN 108“ für Caan und „G ISBG 108“ für Isenburg. Foto: Privat

Caan. Gesetzt wurde dieser Grenzstein im Jahre 1813 und belegt, dass Caan zum Herzogtum Nassau gehörte.“, teilte der Ortsbürgermeister Roland Lorenz mit. Insgesamt waren im Umfeld von Caan 5 Hauptgrenzsteine gesetzt. Die Steine mit der Nummer 106-107-108 konnten gefunden und gesichert werden. Der Grenzstein 105 befand sich am sogenannten „Pfaffenweg/ Paffemich“ zwischen Caan und Isenburg. Hier wurde jedoch lediglich der Sockel gefunden und der Grenzstein 104 stand vermutlich am „Saynbach“, in der Nähe von Isenburg. Der nächste Grenzstein, die Nummer 103, befindet sich in Breitenau - Adenofer Hof.

Wobei der „Saynbach“ vermutlich die natürliche Grenze, die „Scheid“, zwischen Preußen und Nassau war. „Diese Grenzsteine haben heute Denkmalscharakter und gehören mit 174 Hauptsteinen und 1620 sogenannten Läufern zum längsten Denkmal des Westerwaldes. „Unser“ Grenzstein 108 konnte geborgen werden und wurde wieder an dem vorgefundenen Standplatz aufgestellt. Danke den Helfern für ihre Mühe.“, sagte Roland Lorenz.


Lokales: Ransbach-Baumbach & Umgebung
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