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Nachricht vom 13.07.2017    

Zeckenzeit im Westerwald

Sobald die ersten Sonnenstrahlen zu spüren sind, verbringt man die Zeit am liebsten im Freien. Bei Ausflügen oder der Arbeit in der Natur besteht immer die Gefahr des Zeckenbisses. Zecken fühlen sich bei niedrigeren Temperaturen und diskretem Niederschlag wohl. Sie sind Überträger von Krankheiten wie Borreliose oder Früh-Sommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Zecken lauern in Wald, Wiese und Garten. Symbolfoto: Helmi Tischler-Venter

Montabaur. Im Jahr 2016 wurden dem Kreisgesundheitsamt Montabaur 87 Borreliose Erkrankungen, jedoch kein FSME-Fall, gemeldet; im Jahr 2017 waren es bisher 15 Borreliose Erkrankungen und kein FSME-Fall.

Ein wirkungsvoller Schutz bei Ausflügen ins Grüne bietet angemessene, hautbedeckende, Kleidung. „Wir empfehlen nach jedem Aufenthalt in der Natur eine gründliche Inspektion des gesamten Körpers auf eventuelle Zeckenbisse. Ein schnelles Handeln ist vorrangig“, so Dr. Ursula Kaiser, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes in Montabaur. Entfernt werden sollte die Zecke mit einer dafür vorgeformten Pinzette. Man geht davon aus, dass es erst nach 24 Stunden, nachdem die Zecke ihren Platz am Körper gefunden hat, zu einem Eintrag von Bakterien in die Haut kommt. Dennoch sollte die Stelle beobachtet werden. Bei ringförmiger Verfärbung ist der Hausarzt aufzusuchen. Er wird Antibiotika verschreiben.


Lokales: Montabaur & Umgebung
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