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Nachricht vom 16.06.2017    

WFG Westerwaldkreis: Auszeichnung auf Bundesebene

Im Rahmen des 11. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg wurden die Preisträger geehrt. Darunter auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG), die für die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk" in der Kategorie „Neu gedacht: Arbeitskräfte und Arbeitsplätze" ausgezeichnet wurden. Diese wurde von einer 15-köpfigen Jury aus 114 Projekten ausgewählt.

In Hamburg überreichte der parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold die Urkunde an Wilfried Noll, Katharina Schlag und Kurt Schüler (von links). Foto: Veranstalter

Montabaur. Unter dem Motto „Ländliche Räume: produktiv und innovativ" hatte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Bauernverband, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und dem Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften unter dem Dach der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik" die Wettbewerbsrunde 2016 „Menschen und Erfolge" ausgelobt.

„Wir durften den Preis in Hamburg entgegen nehmen und bedanken uns, neben der Handwerkskammer Koblenz und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, herzlich bei allen aktiven Handwerksbetrieben sowie helfenden Händen hinter den Kulissen, die die Kampagne mit viel Elan und immer neuen Ideen unterstützen. Dazu gehören insbesondere die Regionen und Einrichtungen, die 2015 das Staffelholz übernommen haben und nun mit viel Elan die Westerwälder Idee weitertragen - Vielen Dank!“

Die Kampagne
Im Jahr 2015 fiel der Startschuss für die Kampagne "Hände hoch fürs Handwerk" mit einem vielfältigen Maßnahmenpaket. Ziel ist es, gemeinsam mit der Handwerkskammer Koblenz und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald zu zeigen, dass das Handwerk vielseitig ist und hervorragende Zukunftschancen bietet. In vielen Köpfen herrschen noch veraltete Vorstellungen von handwerklichen Berufen. Diese Bilder möchten wir aktualisieren und den Jugendlichen vermitteln, dass der für sie beste Beruf immer der ist, für den sie sich begeistern können. Weitere Informationen zur Kampagne sind auch auf Facebook und in der Rubrik "Staffelhölzer" zu finden.

Am 17. September 2015 beim großen Aktionstag im Westerwaldkreis lernten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Schule einen Tag in Handwerksbetrieben verschiedene Berufsbilder und den Arbeitsalltag kennen. Um diesen Tag nachhaltiger zu gestalten, wurde das symbolische Staffelholz an die Handwerkskammer Halle (Saale), die WFG Saarpfalz und die Stadt Norden überreicht. Diese Akteure würden sich im kommenden Jahr unter dem Motto "Hände hoch für's Handwerk" engagieren. Einen weiteren Beitrag finden sie auch unter http://www.hwk-tv.de/.



Vom 5.-9. Oktober 2015 gab es "Viel Theater um das Handwerk". Von Montag bis Donnerstag gastierte das Ein-Mann-Stück "Mit Herz und Hand" an der Anne-Frank-Realschule Plus in Montabaur, am Raiffeisen-Campus in Dernbach, an der Realschule Plus Hoher Westerwald in Rennerod und an der Graf-Heinrich-Realschule plus in Hachenburg.

"Meine Zukunft! Deine Zukunft? - Karriere mit Lehre" war das Motto am 13. Oktober 2015. Wie finde ich den Beruf der zu mir passt? Wie haben sich die Ausbildungsberufe verändert? Wie funktioniert Karriere mit Lehre? Diese und weitere Fragen beschäftigten uns bei der Informationsveranstaltung für gewerblich-technische und handwerkliche Berufe. Außerdem hatten Jugendliche, Eltern, Berufsberater und alle Interessierten die Möglichkeit, Ihre Fragen zu Berufsbildern und Zukunftschancen direkt vor Ort zu stellen.
(PM WFG Westerwaldkreis)



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Kommentare zu: WFG Westerwaldkreis: Auszeichnung auf Bundesebene

1 Kommentar

"Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Bauernverband, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und dem Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften"

aber leider mal wieder keine Organisation für Menschen mit Behinderung mit ins Boot genommen. Dabei wäre die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den 1. Arbeitsmarkt doch auch eine der dringlichen Aufgaben der UN-Behindertenrechtskonvention, die die BRD ja auch ratifiziert hat.
#1 von Manfred Wolter, am 17.06.2017 um 07:37 Uhr

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