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Nachricht vom 05.06.2017    

Wie können Arbeitgeber und Rentner zusammenkommen?

Immer mehr Seniorinnen und Senioren können von der Rente nicht mehr leben und gehen nebenbei noch arbeiten. Oder sie wollen einfach noch etwas Sinnvolles schaffen. Damit, wie in diesen Fällen arbeitssuchende Rentner und einstellungswillige Arbeitgeber zusammenkommen können, beschäftigt sich ein „Westerwald-Dialog Sozial“ des Forums Soziale Gerechtigkeit und des Seniorenbüros der VG Höhr-Grenzhausen am Donnerstag, 29. Juni.

Höhr-Grenzhausen. Dazu sind alle Interessenten um 18 Uhr im CeraTechCenter (Rheinstraße 60a) in Höhr-Grenzhausen willkommen.

Nur wenige Tag später, am 1. Juli, tritt das Flexirentengesetz nach langer Diskussion endgültig in Kraft. Dann gelten neue Regelungen zur Teilrente und zu den Hinzuverdienstgrenzen. Damit soll das Arbeiten bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze und darüber hinaus erleichtert werden. Ein richtiger erster Schritt. Weitere werden folgen müssen….

Im Mittelpunkt steht deshalb am 29. Juni auch die Frage: „Brauchen wir eine Vermittlungsstelle für Seniorenjobs im Westerwald?“ Dabei gehen die Veranstalter davon aus, dass auch bei uns viele Rentnerinnen und Rentner im Alter gerne noch etwas arbeiten wollen oder müssen, sie aber Schwierigkeiten haben, einen passenden Job zu finden. Auf der anderen Seite gibt es auch immer mehr Arbeitgeber, die gerne ältere Menschen mit Erfahrung und Zuverlässigkeit für bestimmte Tätigkeiten einstellen wollen. Und mangels Alternativen verstärkt auch müssen.

Der Kreis Mainz-Bingen hatte sich diese Frage auch gestellt und vor einem Jahr ein Pilotprojekt gestartet, um arbeitssuchende Rentner und mögliche Arbeitgeber zusammen zu bringen. Die Erfahrungen nach einem Jahr machen Mut und zeigen: es gibt Bedarf für so eine Vermittlungsstelle! Wir wollen uns mit der Konzeption und den bisher gemachten Erfahrungen beschäftigen und die Frage stellen, ob eine solche Vermittlungsstelle auch bei uns im Westerwald sinnvoll sein kann.




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Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Thilo Becker und einer thematischen Einleitung von Christa Graf vom Seniorenbüro der VG Höhr-Grenzhausen, stellen Gäste von der Kreisverwaltung Kreis Mainz-Bingen das Modell vor. In Kurzstatements werden danach Elmar Wagner als Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Montabaur, Dirk Jax von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Rheinland-Pfalz und Werner Etzkorn als Vorsitzender des Seniorenbeirates Höhr-Grenzhausen ihre Sicht der Dinge vortragen. Zu Wort kommen sollen auch Vertreter und Vertreterinnen aus der heimischen Wirtschaft.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos zu der Veranstaltung bei Christa Graf vom Seniorenbüro Höhr-Grenzhausen telefonisch unter 02624/104-104 oder bei Uli Schmidt vom Forum Soziale Gerechtigkeit per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de. (PM Uli Schmidt)





Lokales: Höhr-Grenzhausen & Umgebung
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