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Nachricht vom 19.05.2017    

Wehrleiter Gerold Holzenthal verabschiedet

„Ehre, wem Ehre gebührt“. Diese alte Redensart lässt sich gleich an den Anfang der Feierlichkeiten zur Verabschiedung von Wehrleiter Gerold Holzenthal in Montabaur setzen. Denn Gerold Holzenthal hat sich durch seine Jahrzehnte lange, ehrenamtliche Arbeit im Dienst für den Mitbürger unzählige Verdienste und damit viel Ehre erworben.

Fotos: Klaus-Dieter Häring

Montabaur. Daher war es auch kein Wunder, dass sich der Ratssaal im Alten Rathaus von Montabaur schon früh mit unzähligen Gästen und Ehrengästen aus Politik, von der Feuerwehr und Rettungsdiensten füllte. Sie alle wollten mit ihrer Anwesenheit ihren Dank für die unermüdliche Arbeit Gerold Holzenthals im Dienst der Feuerwehr zum Ausdruck bringen.

Verbandsbürgermeister Edmund Schaaf erinnere in seiner Laudatio an die Anfänge Gerold Holzenthals als Feuerwehrkraft. Er trat in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr am 13. Juli 1971 ein. Direkt nach der Schulzeit begann Gerold Holzenthal seine Karriere in der Feuerwehr und er hatte schon früh Verantwortung übernommen. Für Edmund Schaaf hat Gerold Holzenthal in den vielen Jahrzehnten immer eine offene und faire Führung gepflegt und Teamgeist entwickelt. Der gute Stand der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Montabaur sei sicher ein Gemeinschaftswerk „es ist auch in großen Teilen dein Verdienst. Darauf darfst du Stolz sein“, sagte Schaaf. Als Geschenk überreichte Schaaf einen Hydranten, der als Partytisch zu verwenden ist.

Die Aufgabe die Vita Gerold Holzenthals zu verlesen, lag beim Ersten Beigeordneten Andree Stein. Er erinnerte sich an die zwölf Jahre der Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Wehrleiter, die über die Zusammenarbeit in Sachen Beschaffung von neuen Fahrzeugen oder Beförderungen hinausging. „Als es zu Beginn der Zusammenarbeit mit der Stimmung in der Feuerwehr nicht zum Besten stand“, so Andree Stein, „gab es Diskussionen um die Führung der Feuerwehr der Verbandsgemeinde.“ Beide hätten dann in dieser Zeit den zweiten stellvertretenden Wehrleiter eingeführt. „Eine Maßnahme, die sich ob der Größe unserer Feuerwehr als richtig dargestellt hat“, meinte Andree Stein.

Weiter erinnerte Andree Stein an die unzähligen Lehrgänge des scheidenden Wehrleiters „die einzeln aufzuführen, abendfüllend wären“. Zur Vita von Gerold Holzenthal gehören weiterhin die Zeit von 1990 bis 1997 als stellvertretender Wehrführer in Montabaur. Weiter wurde Gerold Holzenthal 1990 zum Brandmeister, 1991 zum Oberbrandmeister und 1996 zum Hauptbrandmeister befördert. Er bekam 1996 das Silberne Feuerwehrehrenzeichen, 2007 das Goldene Feuerwehrehrenzeichen, und 2016 das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für 45 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. „Alleine diese Aufzählungen zeigen, dass du durch und durch Feuerwehrmann mit Leib und Seele gewesen bist, schloss Stein.“ In den Dank eingeschlossen wurde auch die Partnerin Angelika Kremer.



Den Anfang der Grußworte bildete der Auftritt von Kreisfeuerwehrinspekteur Axel Simonis am Rednerpult. Seinen Worten nach könnte die Leistung Gerold Holzenthals nicht auf ein paar Blättern nieder geschrieben werden „es wäre ein Buch geworden“. Auch der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Westerwald Ralf-Felix Kespe nutzte die Gelegenheit den Dank der Feuerwehr zu überbringen.

Das Schlusswort der Gäste lag beim neuen Wehrleiter der Verbandsgemeinde Montabaur Jens Weinriefer, der auch im Namen seiner beiden Stellvertreter Joachim Klimke und Patrick Weyand und der vielen anwesenden Feuerwehrkräfte aus der Verbandsgemeinde im Saal den Dank aussprach und „wir werden auch in Zukunft deinen Rat schätzen“.

„Das muss ich erst verdauen, ich habe mich sehr gefreut“, mit diesen Worten leitete Gerold Holzenthal seine Dankesrede ein, die jedoch nicht das Ende dieser großen Feier war. Edmund Schaaf hatte, als Überraschung, für Gerold Holzenthal noch eine Ehrung dabei. Er ernannte den scheidenden Wehrführer zum Ehrenwehrführer der Verbandsgemeinde Montabaur. kdh


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