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Nachricht vom 11.05.2017    

Warnung: Erneut falsche Polizisten am Telefon

Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche, ältere Menschen am Telefon auszufragen, indem der Anrufer sich als Polizist ausgibt. Nachdem bereits in den vergangenen Jahren mehrfach „falsche Polizisten“ im Rhein Lahn Kreis, Westerwaldkreis und Kreis Neuwied versuchten, ältere Mitbürger um ihr Geld zu prellen, kam es in den vergangenen Tagen erneut zu mehreren Betrugsversuchen.

Symbolfoto Kuriere

Region. Aktuell gab sich eine Anruferin als Polizeibeamtin der Polizei Bad Ems aus, sie versuchte am Mittwoch, 10. Mai in drei Fällen ältere Mitbürger aus Bad Ems in ein Gespräch zu verwickeln. Die Frau gab vor, dass die Adresse der Opfer bei Einbrechern sichergestellt wurde und die Polizei nun die Wohnung auf Einbruchsspuren überprüfen müsse.

In letzter Zeit häufen sich Fälle wie diese. Teilweise baten die Anrufer um polizeiliche Unterstützung zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität und verlangten Geld, teilweise versuchten sie aber auch an die Kontodaten zu kommen und die Angerufenen in scheinbar belanglose Gespräche zu verwickeln.

Die polizeilich bekannten Angerufenen haben meist klassische Vornamen wie Irmgard, Getrud, Ingeborg oder Gerda. Der oder die Täter suchen sich also analog des altbekannten Enkeltricks immer wieder Vornamen in Telefonbüchern heraus, hinter denen sie Senioren vermuten.




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Sollten auch Sie einen solchen Anruf erhalten, merken Sie sich möglichst die Telefonnummer des Anrufers und informieren Sie umgehend die Polizei. Kein Polizeibeamter verlangt am Telefon die Herausgabe von Kontodaten oder gar die Übergabe von Bargeld. Am Telefon sollten Sie sich grundsätzlich immer sehr vorsichtig verhalten, nie Konto- oder persönliche Daten rausgeben und auch äußerst skeptisch mit Werbeangeboten umgehen, die Ihnen das Blaue vom Himmel versprechen. Spätestens wenn es darum geht, Bargeld zu übergeben, sollten alle Alarmglocken läuten und die Polizei umgehend verständigt werden.


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