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Nachricht vom 08.05.2017    

Westerburger Schülerinnen berichten Erlebnisse aus China

Am fünften Tag ihres China-Besuchs besichtigten die Wäller Schülerinnen einen taoistischen Tempel, berührten einen Kitzelbaum und einen Drachenbaum und kletterten auf den hohen Berg Laoshan. Am sechsten Tag trafen sich 85 Berufsschulen auf einer Berufsschulmesse, anschließend erlebte die Delegation chaotischen Verkehr und feierte Geburtstag mit Teilnehmerin Sandra.

Fotos: pr

Westerburg. „Tag 5: Heute haben wir bei schönem Wetter den berühmten Berg Laoshan besucht. Wir trafen uns alle um acht Uhr an der Schule und fuhren zwei Stunden mit dem Bus. Zunächst sahen wir uns einen taoistischen Tempel am Fuß des Berges an. Hier werden viele Götter angebetet. Manche von ihnen sind Helden aus der chinesischen Vergangenheit. Man konnte Räucherstäbchen anzünden, um ihren Segen zu erbitten, was auch viele taten. Beachten musste man, dass Frauen mit dem rechten Fuß zuerst über die Schwelle der Tempelgebäude gehen, Männer dagegen mit dem linken. Interessant waren auch die vielen Bäume. Besonders gefallen hat uns der sogenannte Kitzelbaum: wenn man den Stamm leicht berührt, schütteln sich die Blätter. Viele von uns berührten auch den Drachenbaum, was ein langes Leben bringen soll.

Danach stärkten wir uns mit chinesischem Essen in einem Restaurant, wo wir auf der Terrasse einen schönen Ausblick aufs Meer hatten. Danach folgte der anstrengende Aufstieg zum fast 1.200 Meter hohen Berg. Wir stiegen ungezählte Stufen nach oben, aber der Blick auf den Wasserfall und das glasklare Wasser der berühmten Laoshan-Quelle entschädigten uns für die Anstrengungen. Oben angelangt stärkten wir uns mit grünem Tee und Eis. Herr Dörge und Frau Trepper entschieden sich für eine ungewöhnliche Sorte: Erbseneis. Und es schmeckte gut. Der Abstieg fiel uns leichter, aber dann waren doch alle froh, als wir wieder im Bus nach Hause saßen. In der Schule angekommen, erwarteten uns freudig unsere chinesischen Partnerinnen. Ein schöner und anstrengender Tag ging zu Ende.

Tag 6: Heute war unser fast „freier Tag“. Zunächst haben wir uns am Sonntag um zehn Uhr an einer anderen Berufsschule zu einer Berufsschulmesse getroffen. 85 Schulen konnten sich dem Publikum präsentieren. Dadurch konnten sich zukünftige Schüler/innen über die Berufsschulen in Qingdao informieren. Überall nur Schulen, dazu tausende von Besuchern, hinzu kamen gefühlte 40 Grad im Schatten – ein Ereignis, welches wir so schnell nicht vergessen werden.

Ab 11:30 Uhr hatten wir unsere Freizeit. Gemeinsam mit unseren chinesischen Austauschschülerinnen haben wir uns durch den chinesischen Verkehr gekämpft, um etwas zu Mittag zu essen. Apropos Verkehr und China: Der ist überhaupt nicht zu vergleichen mit dem deutschen Verkehr. Ständig wird gehupt, Ampeln dienen häufig nur zur Dekoration und Fußgängerüberwege sind wahrscheinlich alte Überbleibsel aus der deutschen Kolonialpolitik. Dennoch ein unvergessliches Erlebnis.

Nach dem guten Mittagessen sind wir an den Strand gegangen. Gern wären wir bei den tropischen Temperaturen auch mal ins Wasser gesprungen. Das war uns untersagt, da es hier Haie gibt und wir wieder vollzählig nach Deutschland zurückreisen wollen.

Eine kleine, aber schöne Aufgabe hatten wir am Nachmittag noch vor uns. Unsere Mitreisende Sandra hatte Geburtstag. Also organisierten wir mit Hilfe unserer chinesischen Freundinnen eine Überraschung für sie. Sandra war total überrascht und geehrt. Happy Birthday, Sandra!
Gegen 16:30 Uhr ging es wieder zurück zu den Gastfamilien, mit denen wir gemeinsam chinesische Gerichte kochten und zu Abend gegessen haben. Den Rest des Abends verbrachten wir individuell innerhalb der Gastfamilien.

In weniger als einer Woche sind wir wieder zurück im Westerwald. Auch wenn wir uns schon freuen, unsere Familien, Freunde und Bekannten wiederzusehen, ein wenig werden wir diese andere, aber dennoch schöne Welt vermissen."


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