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Nachricht vom 25.04.2017    

Der Zwerg vom „Seitenstein“ schon wieder verschwunden

Im Dezember letzten Jahres war die Freude groß. Der Zwerg vom „Seitenstein“, der Wanderern den Weg zu der Felsformation am „Hasenbahnhof“ zeigt, war nach über zwei Jahren Abwesenheit ganz still und leise am Kindergarten abgelegt worden. Nach der Winterpause ist er nach nur einer Woche schon wieder weg. „Bitte um Rückgabe“, sagen nicht nur die Kinder.

Sogar ein „Fahndungsfoto“ wurde erstellt. So sieht er aus, der „Seitenstein-Zwerg“. Gerade Kinder warten sehnsüchtig, dass er wieder zurückgebracht wird. Foto: Willi Simon

Hellenhahn-Schellenberg. Die Eigentümerin Erna Stickel, und nicht nur sie, waren hoch erfreut, als der Zwerg vom „Seitenstein“ wieder da war. Man gönnte ihm dann zunächst eine Winterpause und Erna Stickel frischte den rund 80 Zentimeter hohen Wichtelmann wieder auf. Zwei Wochen vor Ostern kehrte er dann wieder an seinen angestammten Platz zurück und wies, zur Freude der Wanderer, Kinder und Dorfbewohner stumm den Weg zum „Seitenstein“‘. Doch dieses Vergnügen dauerte nicht lange. Nur eine Woche später war er wieder verschwunden. Und damit auch ein beliebtes Fotomotiv.

Besonders traurig sind natürlich jetzt die Kinder, die ihren Spaß an dem „Seitenstein-Zwerg“ hatten und nicht verstehen, weshalb er gestohlen wurde. Ob das die Entwender bedacht haben? Vielleicht regt sich nach dem Hinweis doch noch das Gewissen. Denn der bunte Zwerg muss allein schon wegen seiner Größe auffallen, wenn er plötzlich an einem neuen Standort auftaucht. Ob man sich dann immer noch an fremdem Eigentum erfreuen kann?




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Deshalb die Bitte: bringt den Seitenstein-Zwerg wieder an seinen angestammten Platz zurück. Dort gehört er ganz einfach hin, denn die Sage von den „Zwergen vom Seitenstein“, für die der Kobold steht, darf nicht zu Ende gehen. Allein schon wegen der Kinder. Willi Simon


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